ADFC München - Newsletter Nr. 1 - 2013 (April)

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des ADFC München, der aktuelle ADFC München-Newsletter für April 2013 liegt nun vor.

Folgende Punkte aus den Themen rund ums Rad werden behandelt:


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Die Themen
(1) Infoveranstaltung:  Steuervorteil für ein neues Fahrrad

(2) Vorstellung Anett Fandrich: Büroleiterin ADFC München

(3) ADFC Mitgliederversammlung 2013

(4) Materialien des ADFC zur neuen StVO 

(5) Ramsauer beim Mittagsgespräch des ADFC

(6) Bundesregierung möchte auch in Zukunft den Radverkehr aktiv fördern

(7) Tabelle Bußgeldkatakog der Radfahrer

(8) Problematische Verkehrspunkte für Radler im Münchner Norden

(9) Die Fördermitglieder des ADFC München

(10) Kommentar: DIE fferenzen vermeiden

(11) Veranstaltungshinweise

(12) Radreise Romantische Straße

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HINWEIS ZU LINKS: Die Links in diesem PDF rufen in den meisten PDF-Betrachtern das dahinterliegende Dokument direkt beim Anklicken auf. Sollte das nicht funktionieren, kann man die Links händisch in den Web-Browser kopieren, dann sollte es klappen.

ACHTUNG: Antworten an die Adresse newsletter(..at..)adfc-muenchen.de können leider

nicht direkt beantwortet werden. Bitte verwenden Sie für Anfragen oder

sonstige Antworten immer die Adresse info(..at..)adfc-muenchen.de

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(1) Infoveranstaltung: Steuervorteil für ein neues Fahrrad

Seit Ende 2012 gilt das Dienstwagenprivileg auch für Fahrräder, E-Bikes und Lastenräder. Wer also Arbeitnehmer ist und aktuell über ein neues Fahrrad nachdenkt, der sollte ein Dienstfahrrad in Betracht ziehen. Bei besonders hochwertigen Fahrrädern kann man so bis zu 20 % oder sogar 30 % sparen. Wie es genau funktioniert, wen man fragt und welche Modelle es gibt, all das verrät die Veranstaltung 

"Traumrad mit Steuervorteilen - Das neue Dienstwagenprivileg für Fahrräder" 

am 23. April um 19 Uhr im im Multifunktionsraum des Referats für Arbeit und Wirtschaft (RAW), Herzog-Wilhelm-Str. 15.

(Bitte Freunde, Kollegen und den Arbeitgeber auf die Veranstaltung aufmerksam machen; Danke). Weitere Infos über folgenden Link:

http://www.adfc-muenchen.de/info/Dienstwagenprivileg-Fahrraeder.pdf

PS: Wir suchen für ein Pressegespräch einen Arbeitnehmer und ein Unternehmen, die die 1%-Regelung oder die Barwertumwandlung nutzen wollen. Bitte per Mail bei Thomas Schmidt vom ADFC unter: key_account_manager(..at..)yahoo.de melden.

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(2) Vorstellung Anett Fandrich: Büroleiterin ADFC München

Seit dem 1.4.2013 verstärkt Anett Fandrich als Büroleiterin der ADFC Geschäftsstelle München das Team in der Geschäftstelle. Lothar Röth, der bereits seit 2010 im Büroteam mitarbeitet, stellt sie im Gespräch vor:

Es ist sehr erfreulich, dass unser Büroteam durch Deine Einstellung nun wesentlich verstärkt wird. Welche Rolle hat denn das Fahrrad bei Dir bisher gespielt?

Ich fahre seit dem 11. Lebensjahr mit dem Rad. Damit habe ich zwar erst spät das Radfahren gelernt, bin aber dafür umso ausgiebiger viele Kilometer geradelt. 

Du hast eine Familie. Kannst Du etwas näheres darüber verraten?

Ja. Ich bin seit 2002 verheiratet, habe vier Kinder im Alter zwischen 2-10 Jahren. Außerdem fühlen sich ein Hund und eine Katze bei uns sehr wohl.

Welche Hobbies hast Du denn außer Radfahren noch?

Ich bin Mitglied in einem Kleingartenverein. Den Garten nutze ich zur Erholung mit meiner Familie und baue dort auch Obst und Gemüse an. 

Welche berufliche Erfahrung bringst Du denn mit, um unser Büroteam zu führen?

Während meines betriebswirtschaftlichen Studiums habe ich an der Fachhochschule in der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung gearbeitet. Danach volontierte ich in der Neuen Mediengesellschaft Ulm. Später war ich bei Focus Online als Redakteurin im Bereich Handy, PC & Co tätig. Seit 10 Jahren führe ich erfolgreich unser Familienunternehmen.

Das klingt ja sehr interessant. Was hat Dich denn nun zum ADFC München geführt?

Nachdem ich mich viele Jahre der Familie gewidmet habe, suchte ich nicht nur eine neue, sondern auch eine sinnvolle Beschäftigung in einer Institution die auch der Allgemeinheit etwas bietet. Bei meinen Recherchen fielen mir der ADFC und dessen Ziele auf, die sehr gut zu meiner grundsätzlichen Lebensauffassung passen.

Da unsere Mitglieder die Ziele des ADFC bereits kennen, hätte ich an dieser Stelle gerne gewusst, welche konkreten Aufgaben Du als erstes im ADFC München anpacken willst.

Zuerst möchte ich die Aufgaben in der Geschäftsstelle so verteilen, dass das Büroteam effizienter werden kann. Begleitend dazu ist es wichtig, ein Organisationshandbuch zu erstellen und in diesem Zusammenhang unsere vielen fleißigen Aktiven kennen zu lernen. 

Eine besondere Herausforderung wird es sein zu versuchen, die ADFC-Bundeshauptversammlung 2014 nach München zu holen und durchzuführen, falls die Bewerbung erfolgreich ist. Außerdem möchte ich die aktuelle Aufräumaktion bzw. weitere Renovierung der Geschäftsstelle unterstützen.

Neben diesen internen Vorhaben hast Du sicherlich weitere Aktivitäten im Blick.

Ja, ich möchte möglichst viele Radlfreunde des ADFC München kennenlernen, sowie Kontakte zu den wichtigen Ansprechpartnern des ADFC bei der Stadt München und allen anderen für den ADFC wichtigen Institutionen knüpfen und ausbauen.

Herzlichen Dank für dieses kurze Interview und viel Erfolg für Dich persönlich in und für unseren Verein.

Ebenfalls vielen Dank für die freundliche Aufnahme in das Team. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Euch und allen Radlfreunden unseres ADFC München.

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(3) ADFC Mitgliederversammlung 2013

Die Mitgliederversammlung fand dieses Jahr erstmals in den Räumen des Kreisverwaltungsreferates an der Ruppert- / Poccistraße statt. Trotz extrem winterlicher Witterung kamen knapp 100 Mitglieder. In seiner Begrüßung als Hausherr bekräftigt
Dr. Blume-Beyerle, dass der Radverkehr einen festen Platz im Verkehrsmanagement der Stadt München hat, wobei er auch an die Autofahrer denken müsse. Auch 2013 sind weitere Aktivitäten geplant, um dem Fahrradverkehr mehr Raum zu verschaffen. So ist im Mai der Umbau der Kapuzinerstraße beschlossen, wo überwiegend Fahrradstreifen entstehen werden. Er selbst hat ein Herz für Radler, denn schließlich fahre er selbst fast immer mit dem Rad zur Arbeit.

Peter Kappel, der Vorsitzende des ADFC München, zog für das Jahr 2012 eine positive Bilanz: So wurden die Radlerangebote gut angenommen, das Tourenangebot erfreute sich reger Nachfrage, es wurden mehr Fahrräder codiert als im Vorjahr, die Kurse in der Selbsthilfewerkstatt waren gut besucht. Die Beleuchtungsaktionen waren ein voller Erfolg.

Die verkehrspolitischen Vorschläge fielen bei der Stadtverwaltung auf fruchtbaren Boden. Mitglieder der AG Verkehr werden verstärkt zu Ortsterminen für die Planung von Umbauten eingeladen. So zum Beispiel bei der Gestaltung der Radstellplätze in der Sendlinger Straße und des Schutzstreifens Briennerstraße / Odeonsplatz. Auf einer gemeinsamen Fahrradtour mit KVR und Polizei im südwestlichen Bereich von München wurden Schwachstellen für den Radverkehr aufgenommen.

In der aktiven Radlersaison von März bis September war der ADFC gut in den Medien vertreten, besonders in der lokalen Tagespresse wurde verstärkt über die verkehrspolitische Arbeit des ADFC berichtet. Die ersten beiden Fahrradaktionstage bei den Unternehmen Knorrbremse und TÜV wurden sehr gut angenommen.

Der Wermutstropfen bei all den Erfolgen ist, dass diese Erfolge mehr durch Zufälle und das enorme Engagement von Einzelkämpfern erzielt werden als durch eine breit und professionell aufgestellte Organisation. Mehr Qualität in der Präsentation der Angebotspalette des ADFC soll die Attraktivität des Vereins in der Öffentlichkeit und für künftige Mitglieder steigern. In der späteren Abstimmung unterstützten die Mitglieder den Vorschlag von Peter Kappel, eine/n Büroleiter/in einzustellen, der/die täglich im Büro sein wird. Er soll in erster Linie Aktionen des ADFC bei Firmen, Messen und der Stadt platzieren, vorbereiten und unterstützen. Daneben sollen die Aktiven besser untereinander vernetzt, der Vorstand von Alltagskram entlastet werden. Die Bezahlung wird für ein Jahr aus den Rücklagen finanziert, danach werden mehr Erträge erwartet.

Die Arbeitsgruppen des Landkreises München setzen auf ihre Kompetenz vor Ort. In verschiedenen Aktionen und Stammtischen luden sie die Bürger zum Dialog ein. Verkehrspolitische Anliegen der Radler platzieren sie in den Kommunen, in gemeinsamen Begehungen wurden Verbesserungsmöglichkeiten am konkreten Fall diskutiert. Aufgrund dieser engen Zusammenarbeit konnten die Gemeinden Ober- und Unterhaching sowie die Gemeinde Unterschleißheim als ADFC-Fördermitglieder gewonnen werden. Im Münchner Süden wird die Zusammenarbeit mit der Agenda 21 verstärkt. 

Die Wahl des Vorstandes bestätigte im Wesentlichen die bisherigen Gesichter:

Vorsitzender: Peter Kappel 

Stellvertreter: Martin Glas, Dieter Galles 

Schatzmeisterin: Renate Mächtel 

Beisitzer: Norbert Endraß, Anton Krauss

Zum Abschluss der Versammlung wurden intensiv die beiden Anträge von Amedeo Tortora diskutiert: Thema war der aktuelle Auftritt des ADFC München in Internet, der inhaltlich recht gut ist, aber vom Layout doch spürbar von dem Auftritt des Bundesverbandes und des Landesverbandes abweiche. Wenn der ADFC München mit seinem Angebot breitere Bevölkerungsgruppen ansprechen und neue Mitglieder werben möchte, ist ein moderner Internetauftritt von zentraler Bedeutung.

Die Redebeiträge zu einer möglichen Umstellung auf die Technik vom Bundesverband reichten von viel zu kompliziert und aufwändig bis zu schon in einer anderen Stadt erfolgreich mit darstellbarem Aufwand im Ehrenamt umgesetzt .

Letztlich verständigten sich einige Diskussionsteilnehmer darauf, gemeinsam mit dem jetzt aktiven Betreuer des Internets Piter Waterstrat nach einer wirtschaftlich und technisch sinnvollen Lösung zu suchen (weitere Interessenten können ihre Email Adresse an Martin Glas schicken). Der Vorstand erhielt von den Mitgliedern den Auftrag, das Thema moderner Internetauftritt aktiv zu begleiten.

Wer sich ein Bild von der Versammlung machen will, findet alle Bilder unter:

http://www.adfc-muenchen.de/touren/fotos/2013/01/01.php

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(4) Materialien des ADFC zur neuen StVO 

Am 1. April ist die neue Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft getreten. Die StVO 2013 bringt Verbesserungen für Radfahrer, wie der Verband in einer Presseerklärung betonte. Alle wichtigen Informationen dazu gibt es auf adfc.de. So hat der ADFC die wichtigsten Änderungen für Radfahrer in einem PDF-Dokument zusammengefasst. Zusätzlich steht eine Gegenüberstellung von alter und neuer StVO zur Verfügung.

http://www.adfc.de/stvo

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(5) Ramsauer beim Mittagsgespräch des ADFC

Die Bundesregierung möchte sich auch in Zukunft aktiv für die Förderung des Radverkehrs engagieren, unter anderem durch die Einführung eines Radverkehrsbeauftragten im Bundesverkehrsministerium. Das sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer beim 7. Mittagsgespräch des ADFC Bayern im März in München. 100 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden waren in das Haus des Bayerischen Landkreistages gekommen, um über das Thema Nationaler Radverkehrsplan 2020 - Attraktivität und Sicherheit des Radverkehrs" zu diskutieren.

http://www.adfc.de/9635_1

Videos und viele Fotos von der Veranstaltung unter:

http://www.adfc-bayern.de/veranstaltungen/adfc-mittagsgespraech/7-mittagsgespraech-am-18032013.html

Hier im Bild der ADFC Landesvorsitzende Armin Falkenhein, ADFC Bundesvorstand Ludger Koopmann und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer in der ADFC Landesgeschäftsstelle in der Kardinal-Döpfner-Strasse beim
7. ADFC Mittagsgesprächs

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(6) Bundesregierung möchte auch in Zukunft den Radverkehr aktiv fördern

Die Bundesregierung möchte sich auch in Zukunft aktiv für die Förderung des Radverkehrs engagieren. So Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer anlässlich des
7. Mittagsgesprächs" des ADFC-Landesverbandes Bayern im März 2013.

Hier zwei aktuelle Förderbeispiele:

1. Steuerrecht

Ein Arbeitnehmer, der von seinem Arbeitgeber für die Arbeit ein Fahrrad zur Verfügung gestellt bekommt, das er auch privat nutzen darf, muss für diesen geldwerten Vorteil rückwirkend ab 2012 Steuern zahlen. Die Finanzbehörden wenden die sogenannte Ein-Prozent-Regelung, die für die private Nutzung von Dienst-Pkw gilt, nun auch für Dienstfahrräder an.

Auf der Basis der auf volle 100 Euro abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers wird 1 Prozent hiervon monatlich als geldwerter Vorteil zum Arbeitslohn addiert. Für ein Fahrrad mit einer Preisempfehlung von 1.000 Euro, muss der Arbeitnehmer 10 Euro monatlich oder 120 EURO jährlich versteuern. Bei einem persönlichen Steuersatz von 30% immerhin eine Steuereinnahme von 40,00.

Die Regel gilt auch für Elektrofahrräder, die keiner Kennzeichen- und Versicherungspflicht unterliegen. Während das Jahressteuergesetz 2013 Firmen-Pkw mit Elektroantrieb steuerlich entlastet, gibt es eine solche Begünstigung für Dienstfahrräder mit Elektromotor nicht.

Echte Radverkehrsförderung hätte dem Radfahrer diesen kleinen vermögenswerten Vorteil gelassen.

Wie können Sie dennoch vom neuen Steuerrecht profitieren? Informieren Sie sich bei freiem Eintritt auf unserer Infoveranstaltung am 23.04.2013, 19:00 Uhr. Nähere Informationen zum Ort, der Veranstaltung, unsere Partner und den Referenten finden Sie unter: http://www.adfc-muenchen.de/info/Dienstwagenprivileg-Fahrraeder.pdf

(siehe dazu Punkt (1) dieses Newsletters weiter oben)

2. Bußgeldkatalog

Schon im September 2012 hatte Peter Ramsauer den Begriff Kampfradler erfunden und diesem gleich den Kampf angesagt. Am 01.04.2013 trat jetzt die Neufassung der StVO und der Bußgeldkatalog-Verordnung in Kraft. Die Änderungsverordnung sieht insbesondere vor, dass die Regelsätze bei vielen Verkehrsverstößen von Radfahren erhöht werden. Daneben sind zwar auch Verstöße von anderen Verkehrsteilnehmern betroffen, die sich unmittelbar auf den Radverkehr auswirken, wie z. B. das Parken auf Radwegen oder Schutzstreifen. Die Münchener Polizei zeigte bisher gerade bei diesen Verstößen keinen besonderen Verfolgungseifer. Aber hierzu führen wir bereits intensive Gespräche.

Ob ein erhöhtes Bußgeld einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet, ist umstritten. Feststeht, dass viele Kampfradler bereits durch die Freigabe von Einbahnstraßen für Radfahrer in beide Richtungen gezähmt werden konnten.

Weiteres Zähmungspotential liegt in der Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht. Auch die Geltung der Fußgängerampeln für Radfahrer muss ein Ende haben. Warum nicht endlich Batterieleuchten für alle Fahrräder? Warum muss ein Pedelec noch eine dynamobetrieben Beleuchtung haben? Viele Tatbestände aus dem Bußgeldkatalog würden ersatzlos wegfallen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit verbessern.

Aber zu diesen wichtigen Themen schweigt die StVO-Novelle. Eine große Chance zur Förderung des Radverkehrs wurde vertan. In diesem Sinne werden wir im ADFC gerne weiter Kampfradler sein und weiter für eine echte Förderung des Radverkehrs kämpfen.

Peter Kappel

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(7) Tabelle Bußgeldkatakog der Radfahrer

Nachfolgend eine Übersicht zu den häufigsten Ordnungswidrigkeiten der Radfahrer. 

 

Verstoß

Regelsatz Alt

Regelsatz Neu

Freihändig ein Fahrrad geführt

5 €

5 €

Beförderung eines Kindes auf dem Fahrrad ohne vorgeschriebene Sicherheitsvorrichtung

5 €

5 €

Beförderung einer Person über 7 Jahre auf einem einsitzigen Fahrrad

5 €

5 €

Sich mit Fahrrad an ein fahrendes Fahrzeug angehängt

5 €

5 €

Fahrradfahren mit Kopfhörer unter Beeinträchtigung des Gehörs

10 €

10 €

Vorgeschriebene Bremsen nicht vorhanden oder nicht betriebsbereit

10 €

10 €

Fahrrad ohne Klingel

10 €

15 €

Fahrbahn, Radweg oder Seitenstreifen nicht vorschriftsmäßig benutzt

10 €

15 €

Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot durch Nichtbenutzung der rechten Fahrbahnseite

10 €

15 €

Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot durch Nichtbenutzung eines markierten Schutzstreifens

10 €

15 €

Als Radfahrer nicht für Radfahrer freigegebenen Fußgängerbereich (Zeichen 239, 242.1) befahren oder Verkehrsverbot nicht beachtet

10 €

15 €

Mangelnde Rücksichtnahme auf Fußgänger auf gemeinsamen Rad-/Gehweg

15 €

15 €

Nebeneinander Fahrrad gefahren und andere behindert

15 €

20 €

Benutzungspflichtigen Radweg nicht benutzt

15 €

20 €

Radweg in unzulässiger Richtung befahren

15 €

20 €

Als Radfahrer Verbot der Einfahrt (Zeichen 267) missachtet

15 €

20 €

Vorgeschriebene Beleuchtungseinrichtung nicht vorhanden oder nicht betriebsbereit

20 €

20 €

Benutzung eines Mobiltelefons ohne Freisprecheinrichtung

25 €

25 €

Fußgängervorrang an Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) missachtet

40 €,

4 Punkte

40 €,

4 Punkte

Gefährdung eines Kindes, Hilfsbedürftigen oder älteren Menschen

40 €,

3 Punkte

40 €,

3 Punkte

Rote Ampel nicht beachtet

45 €,

1 Punkt

45 €,

1 Punkt

Rote Ampel nicht beachtet, Rotphase dauerte länger als 1 Sekunde

100 €,

1 Punkt

100 €,

1 Punkt

Überqueren eines Bahnübergangs trotz geschlossener Schranke

350 €,

4 Punkte

350 €,

4 Punkte

Die Sanktionen werden bei Behinderung und/oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder bei Sach- und Personenschaden erhöht.

Weitere Beispiele finden sich unter:

http://www.adfc.de/verkehr--recht/recht/regeln-fuer-radfahrer/bussgeldkatalog/bussgeldkatalog-fuer-radfahrer

(8) Problematische Verkehrspunkte für Radler im Münchner Norden


Das Thema Radler und Polizei findet sich seit einiger Zeit immer wieder in den Medien, meist wird von den Radlern und der Polizei gesprochen, jeweils verbunden mit den gängigen Klischees und bekannten Rollen.

Nachdem in früheren Jahren ein eher gespanntes Verhältnis zwischen der Münchener Polizei und den Radlern herrschte, bestehen inzwischen gute Arbeitskontakte des ADFC München zur Verkehrsabteilung im Polizeipräsidium. Dort interessiert man sich jetzt wirklich für die Angelegenheiten der Radfahrer und ist bereit, deren Bedürfnisse ernst zu nehmen. Polizei und ADFC arbeiten beide an einer Verbesserung der Verkehrssicherheit und wollen dazu beizutragen, dass die Debatte nicht einseitig auf Regelverstöße der Radfahrer polarisiert wird. Das heißt natürlich nicht, dass immer alle einer Meinung sind - aber der Weg zu einer Diskussion auf Augenhöhe ist gefunden.

Ein konkretes Ergebnis der Zusammenarbeit ist die geplante Radtour des ADFC und des Polizeivereins Münchner Blaulicht, der sich Prävention und Bürgerbegegnungen zum Ziel gesetzt hat. ADFC Tourenleiter Klaus Reinthaler hat die Tour in den Münchner Norden zusammengestellt, die vom Odeonsplatz über den Englischen Garten, Schwabing, Milbertshofen, Olympiapark, Maxvorstadt zum Polizeipräsidium München führt. Auf der Strecke befinden sich Stellen, die für Radfahrer kritisch werden können, wie die Kreuzung Ungerer-/Potsdamer Straße oder die Kreuzung Frankfurter Ring / Ingolstädter Straße. Hier werden am konkreten Fall von Polizei und Fachleuten des ADFC diskutiert, welche Gefahren für die Radfahrer auftreten können und wie man diese vermeiden kann. Die Ansichten dazu können durchaus unterschiedlich sein, spannende Gespräche sind sicher. Der Spaß am Radeln soll dabei nicht zu kurz kommen, ein großer Teil der Strecke führt durch Parks und Grünanlagen.

Interessiert? Fahren Sie mit!

Die Tour findet am Samstag, 27.04.2013 statt;
Start 13 Uhr am Odeonsplatz vor der Feldherrnhalle.
Die Tour hat die Schwierigkeit: 2, Strecke: 30 km. 

Da die Teilnehmerzahl auf maximal 20 Personen begrenzt ist, ist eine Voranmeldung notwendig. Weitere Informationen sowie näheres zur Anmeldung zur Tour finden Sie unter

www.muenchnerblaulicht.de.

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(9) Die Fördermitglieder des ADFC München

Die Fördermitglieder des Münchner ADFC leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer Arbeit, sind aber auf der Internetseite leider etwas schwer zu finden.
http://www.adfc-muenchen.de/#fo

Mit dieser Serie wollen wir sie Ihnen daher näher vorstellen.

Um die Liste nicht stur alphabetisch abzuarbeiten und auch durch die Reihenfolge des Erscheinens keine Wichtung vorzunehmen, seien die Leser des Newsletters gebeten durch Rückmeldungen an der Veröffentlichung mitzuwirken.

Den Beginn macht die Spectrum Mobil GmbH - A24 Werkstätten in der Aidenbachstraße 36
(Fördermitglied seit 1990). Deswegen am Beginn, weil während eines Besuch der Einrichtung beim Autor die Idee zur Serie entstand.

Zitat von der Webseite des Betriebes: „Die A24 ist ein anerkannter gemeinnütziger Träger von Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen mit eigenen Werkstätten für benachteiligte Jugendliche und Erwachsene in den Bereichen Kfz, Fahrrad, Motorrad und Verwaltung. Seit vielen Jahren führen wir mit Erfolg Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen im Auftrag der Agentur für Arbeit, des Jobcenters und der Landeshauptstadt München durch.“

Ein wichtiger Teil des Angebotes bildet die große Fahrradwerkstatt mit 12 Beschäftigten.
http://www.a24.de/fahrrad.php

Dort werden nicht nur die alle Reparaturarbeiten durchgeführt, sondern auch Fahrräder individuell, nach Kundenwunsch, aufgebaut und angepasst. Nicht mehr verwendete Fahrräder nimmt die A24 kostenlos an, schlachtet sie aus und verbaut die brauchbaren Teile in wieder benutzbaren Rädern. Diese fanden sogar schon den Weg nach Afrika um dort in Ghana soziale Ausbildungseinrichtungen zu unterstützen.

So steht eine Vielzahl von Gebrauchträdern zum Verkauf bereit und mit einer mobilen Werkstatt ist A24 auch außerhalb des Firmensitzes präsent. Seit über 15 Jahren ist die A24, als Begleiter der BR-Radtour sehr geschätzt. Interessant ist auch das Angebot zum Entrümpeln von Fahrradkellern. Vervollständigt werden die Leistungen durch eine Kfz-, Motorrad-Meisterwerkstätten und Lackiererei. Angeboten wird auch ein Büro-, und Schreibservice. Abschließend noch eine Stellungnahme durch Max Bründl (Zweiradmechaniker-Meister der A24 Werkstätten):
Wir arbeiten seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit dem ADFC München zusammen und greifen immer wieder gerne auf das Know-how des ADFC zurück, unter anderem bei der Unterstützung als Partner bei Aktionstagen, öffentlichen Veranstaltungen und nicht zuletzt bei der BR-Radltour.

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(10) Kommentar: DIE fferenzen vermeiden

Nachdem der auch für den Fahrradverkehr zuständige Minister bereits den Begriff „Kampfradler“ eingeführt hat, schloss sich der Präsident des Verkehrsgerichtstages der Kampagne gegen „Die Rüpel mit 2 Rädern und ohne Motor“ an.

Die Reaktionen darauf waren natürlich wie immer gleich und vorhersehbar:

Die Autofahrer, Die Fußgänger stimmten wissend zu, während Die Radfahrer empört widersprachen. Hätten die beiden Herren sich etwas mehr Zeit genommen, wäre eine Differenzierung durchaus möglich gewesen. Hierzu etwas Hilfestellung.

Autofahrer:

Die SUV-, Die Cabrio-, Die Taxi-, Die Lieferwagen-, Die LKW-fahrer. Natürlich schwarze BMWs (1).

Die Frau am Steuer nicht zu vergessen.

Radfahrer:

Die Fahrradkuriere, Die Rambos, Die Rüpel, Die Singlespeedler, Die Mountainbiker, Die Pedelecfahrer, von Frau am Lenker habe ich noch nichts vernommen. Spricht eigentlich für die Toleranz der Radler.

Fußgänger.

Die mit und Die ohne Hund, Die mit und Die ohne Kopfhörer, Die Singles und Die Paare, Die Nordicwalker, Die Jogger mit und Die ohne Kinderwagen und Die Smartphonies.

Das Ganze ließe sich weiter nach Alters-, Berufsgruppen, Bildungsstand sowie weiblich, männlich unterscheiden.

Wie schnell erkennbar ist, treiben sich wesentlich mehr DIE's auf den Straßen und Wegen herum, als die Beiden oben genannten zu erkennen vermögen.

Also liebe verantwortliche Mandatsträger, Präsidenten, sonstige Vorsitzende und Alle die gerne Schlagzeilen produzieren, um in den Medien zu glänzen.

Nicht nur verbal auf Die Anderen zeigen, sondern konkret an Die eigene Nase fassen.

Lasst DIE Vernunft walten und vermeidet dadurch unnötigen Stress.

Thomas Heinrich

(1) siehe ADAC Umfrage http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bmw-fahrer-laut-adac-umfrage-besonders-aggressiv-a-853206.html

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(11) Veranstaltungshinweise

Die nachfolgenden Termine stehen nicht in unserem gedruckten Programm.
Wir freuen uns, wenn Sie uns bei diesen Veranstaltungen besuchen.

27.04. Gemeinde-Umwelttag / Unterhaching 

11.05. Sattelfest / Haar, Jagdfeld

25.05. ADFC Beleuchtungsaktion / Rotkreuzplatz

25.05. VdK Lohof 3-Seen-Rundfahrt / Unterschleißheim

08.06. Germering Umweltfest

09.06. Erlebnistag / Ökologisches Bildungszentrum, Englschalkinger Str.

29.06. 10:00 - 12:30 Rathausplatz Unterschleißheim

29.06. - 30.06. Streetlife Festival / Leopoldstraße

Alle Termine unter: www.adfc-muenchen.de/termine/termine.php

(12) Radreise Romantische Straße

Unsere erste 4-Tage Familienradreise begann anfangs leider recht hektisch bei der Bahnanreise, da die Tücken der Deutschen Bahn oft im Detail liegen. War ich doch schon stolz, dass wir die richtigen Fahrradkarten aus dem Automaten bekommen haben. Leider gibt es ja derlei zwei verschiedene. Ohne Zusatzauskunft über die genauen Mitnahmekonditionen ist man am Fahrkartenautomaten allein aufgeschmissen oder kauft zu teuer. Hier wäre es schön, wenn die Bahn die EDV etwas benutzerfreundlicher gestalten würde. Die Möglichkeiten dazu wären durchaus vorhanden. 

Glücklich saßen wir im ersten Zug mit allen Rädern und Packtaschen, den Fahrplan in der Hand. Als wir dann plangemäß in Treuchtlingen umsteigen wollten, mussten wir vor Schreck feststellen, dass ein anderer Zugteil bereits an einer früheren Station in diese Richtung abgehängt wurde. Da die Lärmquelle im Zug hoch war und auch die Lautsprecheranlage nicht sehr gut funktionierte, haben wir diese Ansage wohl überhört. Aber ohnehin wäre dies mit all dem Gepäck und den Rädern recht hektisch geworden. Wünschenswert hier eine entsprechende Information bereits beim Einstieg. Dann sitzt man gleich richtig mit all den Sachen. Aber zum Thema Bahnreisen mit dem Rad wird der ADFC sicherlich nicht den letzten Artikel veröffentlichen und seine Verbesserungsvorschläge machen.

1. Etappe: Würzburg Gamburg (41 km)

Mit 3 Stunden Verspätung durch die verpatzte Zuganfahrt kamen wir in Würzburg an. Bis nach Höchberg mussten wir uns erst ein wenig aus Würzburg heraus durchmanövrieren, als uns auch schon die ersten Schilder des Radreiseweges ins Auge stachen. Jetzt hieß es erstmal rüber ins Taubertal, das mit steilen Anstiegen verbunden war. Für die Kinder (10 -13J) waren diese sicherlich eine Herausforderung, aber mit Geduld, viel Wasser und Pausen ist es zu meistern und stärkt das Selbstbewusstsein und den Kampfgeist der Kids. 

Belohnt wurden wir mit einer friedlichen Landschaft, gesäumt von Obstbäumen und Tierweiden. Um diese Jahreszeit (August) konnten wir uns an den wilden Apfelbäumen laben und so das eine oder andere Leistungstief abfangen. Und es ist einfach köstlich, so frisch gepflückt vom Baum in absolut ruhiger Natur Obst zu genießen. 

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichten wir Gamburg, ein friedliches Örtchen 4 km abseits des ausgeschilderten Radweges. Die tolle Bett+Bike Unterkunft (Gästehaus Martin) ist es aber allemal wert, diesen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen. Belohnt wurden wir mit frischem, selbstgebackenem Kuchen auf dem Zimmer, der unsere ausgehungerten Kinder besonders erfreute. Nach einer erfrischenden Dusche wurden wir im Dorflokal noch kulinarisch verwöhnt, um dann sanft einzuschlummern und von dem erlebnisreichen Tag Abschied zu nehmen. 

2. Etappe: Gamburg Creglingen (68 km)

Auch am nächsten Morgen beim Frühstück zeigte sich unsere Beherbergung von der besten Seite. Die selbstgemachten Marmeladen waren sensationell. 

Die flache Strecke entlang der Tauber unterstreicht den Namen des Radweges. Romantisch radelt man auf Kieswegen entlang der verschlafenen Tauber. Über historische Brücken wechselt man die Flussseiten vorbei an Obstbäumen und Weinfeldern. In den malerischen Orten Bad Mergentheim, Weikersheim, Tauberbischofsheim kann man nicht nur für die nötige Verpflegung sorgen, sondern auch die Fachwerkbauten bewundern und die lieblich gestalteten Ortskerne. Merkelsheim ist ganz und gar dem Wein und seiner Kunde gewidmet. Wer sich für fränkische Weine interessiert, kann hier bei Verkostung, Weinmuseum und mehr, der Weinkunde fröhnen. 

Wir sind weiter bis Creglingen geradelt, um dort unsere neue Bett + Bike Unterkunft (www.bistro-am-turm.com) anzusteuern. Es erwartete uns ein alter historischer Faulturm, der vormals als Gefängnis genutzt wurde. Heute ist er mit diversen Schlafetagen, Badezimmer, Wohnraum und Küche auf kleinen Etagen als Ferienwohnung vergleichsweise luxuriös ausgestattet. 

3. Etappe: Creglingen Diebach/Unteroestheim (29 km)

Auf und nieder immer wieder könnte man diese Tagestour am besten beschreiben. Wir befinden uns auf dem Weg in das historische Städtchen Rothenburg ob der Tauber. Nun ist mir endlich bewusst, warum es ob der Tauber heißt - nämlich oberhalb. Die Besichtigungstour muss man sich zunächst mit einem steilen Anstieg erarbeiten. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: das Rad über einen sehr steilen Fußweg bergauf schieben, oder die sonnige Serpentinenstrasse mit Autoverkehr bergauf wählen. Wir haben mit den Kindern den kürzeren, aber steileren Fußweg im Schatten genommen. 

In einem Eiscafé haben wir dann dem touristischen Trubel an uns vorbeiziehen sehen, während wir uns beim kühlen Eis von der vorhergehenden Strapaze erholt haben. Sicherlich gibt es in dieser schönen Fachwerkhäuserstadt noch vieles zu entdecken (z.B. das mittelalterliche Kriminalmuseum), aber uns war wieder mehr nach Natur, Ruhe und Romantik. 

Weiter ging es durch tertiäres Hügelland bis nach Unteroestheim, wo eine weitere Bett + Bike Übernachtungsmöglichkeit für uns bereitstand. Der Ferienhof am Mühlbuck hat uns mit dem Angebot einer Heuübernachtung und der tollen bayrischen Brotzeit überzeugt. In einem eigenem Holzhaus ist oben ein Heuboden mit Decken und Kissen ausgestattet. Wunderbar duftet das Heu und mit Blick durch das Fenster auf den klaren Sternenhimmel, schläft man ein mit einem Gefühl - wie Heidi. 

Hinweis für Bett + Bike: hier hat der Fehlerteufel bei dieser Unterkunft zugeschlagen. Der Ferienhof ist nicht 0,2 km vom ausgeschilderten Radweg entfernt, sondern 2,0 km. In Diebach den Schildern zum Brotzeitstüberl Seemühle folgen nach Unteroestheim.

4. Etappe: Unteroestheim Dombühl (14 km)

Vom Ferienhof weg, sind wir auf Tipp unserer Gastgeber dem Radweg Alte Bahnlinie gefolgt. Durch die Abweichung von der Route spart man sich den steilen Anstieg vor Schillingfürst. Die ersten 7 km fährt man wieder durch verträumte Natur mit kleinen Dörfchen und kann sich richtig vorstellen, wie hier einst eine kleine Eisenbahn gefahren ist. Die doppelspurigen Kieswege sind teilweise noch vorhanden, auf denen früher die Schienen montiert waren. 

Bei diesem Abzweig sind allerdings auch Steigungen zu bewältigen und plötzlich endet die Beschilderung. Wir mussten an einer Landstraße mit Autoverkehr und ohne Radweg weiterfahren, bis sich die romantische Straße wieder anschließt. Diese ist aber an diesem Streckenabschnitt auch nicht so romantisch wie der Name verspricht, denn auch hier fährt man entlang der Straße.

Dafür wurden wir kurz vor Dombühl mit einer tollen Abfahrt belohnt, die mir eine Höchstgeschwindigkeit von 51 km/h beschert hat. 

Bis zum Bahnhof war es auch nicht mehr weit und der Zug hat uns ohne weitere Zwischenfälle sicher nach München zurückgebracht. 

Alles in allem war es eine sehr angenehme und schöne Radreise mitten durch die Natur. Die Leute sind nett und hilfsbereit und geben gerne Auskunft. Der Radweg ist gut beschildert. In Städten wäre häufig die Richtungsanzeige noch angebracht, um unnötige Runden in der falschen Richtung zu vermeiden. 

Alle Reiseteilnehmer waren sich am Ende einig, wir wollen auch noch andere Streckenabschnitte der romantischen Straße erkunden.

http://www.romantischestrasse.de/


http://213.61.227.19/radler/rw/rw_62.htm

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Der Newsletter des ADFC München liefert ihnen etwa alle zwei Monate neben

Informationen zu unserem reichhaltigen Veranstaltungs- und Serviceangebot

auch Neuigkeiten aus der Münchner (Rad-)Verkehrspolitik und weitere aktuelle

Fahrrad-Informationen. Wir hoffen, dass wir mit unserem Newsletter dazu

beitragen können, dass das Radfahren in und um München auch für Sie noch

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