ADFC München - Newsletter Juli

Neues im Juli

 

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Juli 2016


Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,
 

Die EM haben wir verloren, aber das Stadtradeln können wir noch gewinnen :). Gestern haben bei der Radlnacht ca. 13.000 begeisterte Radler gezeigt, wie man eine Stadt mit dem Rad bewegen kann. Also auf den Sattel und bei hoffentlich strahlendem Wetter bis 29. Juli ordentlich Kilometer sammeln und für ein besseres Klima in den Kommunen eintreten. Wir freuen uns natürlich, wenn Ihr Euch unserem Teamcaptain Martin Glas anschließt und im Team "ADFC München" für uns strampelt. Schließlich wollen wir die knappen 32.000 km des vergangenen Jahres toppen!
 


Feedback, Anregungen und Artikel könnt Ihr gerne direkt an uns senden. Wir sind dankbar für jeden Beitrag (newsletter(..at..)adfc-muenchen.de). Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 7. August.
 
 
Weiterhin gute Fahrt!
 

Schenk uns Zeit

Du möchtest unsere Arbeit gerne unterstützen, hast aber nur bedingt Zeit? Dann kannst Du uns gerne ein paar Stunden Deiner wertvollen Zeit (min. 2h) schenken und uns bei den zahlreichen Aktionen unterstützen. Du kannst auf Menschen zugehen und bist nicht scheu? Dann bist Du genau der/die Richtige für unsere Infostände, Parcours, Quiz etc.

Mitarbeit AG Asyl
 

Du möchtest Dich bei der Integration von Geflüchteten engagieren? Dann bietet Dir unsere noch junge und dynamische AG Asyl folgende Möglichkeiten, dies mit Deiner Begeisterung fürs Fahrrad zu verbinden:
Wir suchen Leute, die, nach Einweisung und im Team, Verkehrserziehung mit Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Unterkünften machen. Zudem brauchen die „Schrauber/Techniker“ Verstärkung zum Bearbeiten der zahlreichen gespendeten Räder. Wenn Du dich von einer dieser Tätigkeiten angesprochen fühlst, kannst Du Dich gerne melden.
 

Ein Geflüchteter und ehemaliger Olympiateilnehmer sucht einen Rennradverein, um seinen Trainingsstand wieder zu verbessern. Ein paar Englischkenntnisse und Kontakte für ein gebrauchtes Rennrad wäre auch ganz lieb :).
 

In allen Fällen melde Dich bitte direkt bei Susanne (susanne.loderbauer(..at..)adfc-muenchen.de)


Gleichberechtigung auch an Baustellen
von Bettina Messinger, Radverkehrsbeauftragte der SPD-Stadtratsfraktion
 

Wer zurzeit aufmerksam durch die Stadt fährt, stellt fest, dass an allen Ecken und Enden repariert und gebaut wird. Baustellen in der Stadt sind nervig - egal ob man als Fußgänger, Autofahrer oder Radfahrer unterwegs ist. Trotzdem werden wir sie nicht vermeiden können, denn Renovierungen und Sanierungen an Häusern, Neubauten, Straßensanierungen und Verlegung von Fernwärme- oder Kommunikationsleitungen wird es immer geben. Sie sind auch notwendig, da eine funktionierende Infrastruktur mit zur Lebensqualität in unserer Stadt beiträgt.
 

Während aber ganz selbstverständlich alles unternommen wird, um Autofahrer und meistens auch Fußgänger möglichst sicher durch die Hindernisse zu leiten, werden Radlerinnen und Radler oft – zu oft - „vergessen“. Für mich ein Indiz dafür, dass Radfahren eben immer noch nicht als ein gleichwertiger Verkehr wie PKW oder öffentlicher Personennahverkehr in den Köpfen von Verwaltung und Politik präsent ist.

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VollCorner Bio: Als familiengeführtes Münchner Bio-Unternehmen mit 15 Filialen und rund 350 Mitarbeitern liegt dem Unternehmen die Heimatstadt am Herzen. Sie haben viele Ideen und Visionen, wie Sie den ADFC unterstützen können und freuen sich auf engagierte Mitradler bei künftigen Veranstaltungen. www.vollcorner.de

Black Sun: Ist der Spezialist für Sportlesebrillen und LED Lampen, die echte Problemlöser sind und dem Fahrradfahrer wirklich helfen. Die Eagle ist (Rad)Sport- und Lesebrille in Einem! Mit der Eagle kann der weitsichtige Radfahrer beim Fahren wieder das Navi oder Karte lesen ohne die Brille permanent wechseln zu müssen. Mit den Hochleistungs LED-Lampen ist gute Sicht auch im Dunkeln sichergestellt und somit sicheres Fahren mit gleichzeitig viel Spaß ist garantiert.
www.blacksun2.com

Kurzreisen mit dem ADFC: Auch Dein Rad will mal Urlaub machen… 

Es ist „Halbzeit“ bei der Radsaison, und  noch gibt es Restplätze bei unseren mehrtägigen Touren.
 

Geboten wird: ein entspannter Aktivurlaub in der Gruppe mit Gelegenheit, die „Akkus“ bei Dir wieder aufzuladen. Die landschaftlichen Höhepunkte unserer anstehenden Reisen liegen vielfach in Bayern. Ob Bayerischer Wald - mit Ausflügen in die verträumte Mittelgebirgslandschaft an der Grenze zu Böhmen - oder durch die Drei-Flüsse-Stadt Passau: Es gibt viel per Rad zu entdecken! Die nächsten Anmeldeschlüsse nahen, bei rechtzeitiger Registrierung können wir Deine Teilnahme garantieren.
 

Über Fragen und Anregungen freuen wir uns – schreibt uns einfach an: mtt(..at..)adfc-muenchen.de.
Auch für den persönlichen Austausch stehen wir gerne zur Verfügung – am besten bei der Teilnahme an einer unserer Tagestouren.

 


Hackerbrücke soll zur Fahrradstrasse werden
von Hubert Ströhle
 

Die Hackerbrücke ist speziell für Radler eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen um den Gleisbereich zwischen Donnersbergerbrücke und Hauptbahnhof zu queren. Dem entsprechend wurden in den letzten Jahren die Zuwegungen von und in die Schwanthaler Höhe und die Ludwigsvorstadt für Radler stark verbessert und ausgebaut. Von daher ist auch nur konsequent, wenn der Bezirksausschuss 2 (Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt) nun beschlossen hat zu beantragen, dass die Verbindung von der Arnulfstrasse zur Landsberger Strasse über die Hackerbrücke zur Fahrradstrasse umgewandelt wird. Gleichzeitig wurde eine Beschränkung des darauf zugelassenen KFZ-Verkehrs auf 3,5 t beantragt.
 

2012 wurde die Umwandlung schon mal beantragt und von der Verwaltung abgelehnt. Selbst die damals ersatzweise beantragten Tempo 30 wurden zunächst abgelehnt, dann aber zwei Jahre später zumindest auf der Brücke selbst eingeführt. Leider gehen die Schilder im Schilderwald so unter, dass ein Großteil der Autofahrer entweder die Schilder gar nicht wahrnimmt oder aber einfach ignoriert. Zudem ist speziell im Brückenbereich die Fahrbahnbreite von 3,50 m genauso breit, dass sich Autofahrer trotz Gegenverkehr mit unzureichendem Abstand von weniger als 1,50 m Radler überholen. Hier könnte eine Fahrradstrassenregelung eine Verbesserung für die Radfahrer bringen, da Radfahrer auf der Fahrradstrasse Vorrang (nicht zu verwechseln mit Vorfahrt) vor dem KFZ-Verkehr haben und auch nebeneinander fahren dürfen. Der KFZ-Verkehr muß dann seine Geschwindigkeit der der Radler anpassen.


 

...dass es auf die Lautstärke ankommt?
ADFC: Musikhören beim Radfahren erlaubt
 

Von Seiten der Polizei heißt es oft, Radfahren mit Ohrhörern sei generell verboten. Dem widerspricht der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in der Ausgabe des Mitgliedermagazins Radwelt (2012). „Beim Radfahren ist es erlaubt, Musik zu hören – auch mit Kopfhörern“, sagt ADFC-Rechtsexperte Roland Huhn. „Entscheidend dabei ist die Lautstärke.“ Nach der Straßenverkehrsordnung seien Fahrzeugführer dafür verantwortlich, dass ihr Gehör nicht durch Geräte beeinträchtigt wird.

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Polarstern ist Fördermitglied des ADFC München
 

Das passt: der unabhängige Ökoenergieversorger Polarstern aus München ist Fördermitglied des ADFC München. Wer auf der Straße CO2-frei unterwegs ist, kann es zu Hause auch tun: Polarstern bietet neben Ökostrom aus regionaler und dezentraler Fließwasserkraft auch Ökogas aus 100 % organischen Reststoffen. Dafür müssen keine Monokulturen angebaut werden – genutzt wird, was entsorgt werden muss, ganz einfach. Veränderung wird bei Polarstern sichtbar: Mit jedem Polarstern-Kunden bekommt auch eine Familie in Kambodscha saubere Energie. Denn die Energiewende kann die Welt nur gemeinsam machen. Und bei Polarstern ist der Umstieg so einfach wie aufs Radl steigen. Einfach mal ausprobieren: www.polarstern-energie.de.


Kommt sie oder kommt sie nicht, die Fahrradstraße am Vikualienmarkt?
 

Im Zusammenhang mit dem Beschluss den Marienplatz für sämtlichen Fahrverkehr zu sperren, wurde vom Stadtrat im November 2015 beschlossen "Radfahrern eine attraktive und zügige Alternativroute" einzurichten. Hierzu sollte unter anderem die derzeitige Fußgängerzone am Viktualienmarkt (Kustermannfahrbahn) in eine Fahrradstraße "umgewidmet" werden. Leider weigert sich die MVG derzeit aus "Haftungsgründen" mit Linienbussen durch eine Fahrradstraße zu fahren und erpresst die Stadt damit, die entsprechende Buslinie vorzeitig enden zu lassen, falls die Fahrradstraße eingerichtet werden sollte.
 

Wenn es schon nicht möglich war die Fragen der Fahrradroute und die Führung der Buslinien vor Beginn der Sperrung zu klären, so sollte es doch möglich sein hier baldmöglichst eine Lösung im Interesse der Radfahrer zu finden. Der Stadtrat muss sich sonst fragen lassen, ob sein Versprechung einer attraktiven Alternativroute ernst gemeint ist.
 

Beschlossen wurde letztlich die Fußgängerzone bis "auf weiteres" zu belassen und die Verwaltung wurde beauftragt "eine Lösung" zu finden. Was das bedeutet kann jeder selbst beurteilen. Erneut wird damit der Radverkehr gegen den ÖPNV ausgespielt.
 

Im Vorfeld der entsprechenden Sitzung des Wirtschaftsausschusses haben wir die Presse über unsere Position informiert (Link). Zudem sind wir an die großen Fraktionen im Stadtrat herangetreten, mit der Bitte die Sperrung des Marienplatzes für Radfahrer angesichts dieser Entwicklungen nochmal zu überdenken.
 

Wer Lust hat sich in solchen oder anderen verkehrspolitischen Dingen zu engagieren, ganz egal ob im eigenen Stadtbezirk oder in stadtweiten Fragen, ist herzlich willkommen bei der "AG Verkehr" vorbei zu schauen.


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