Aktuelles vom ADFC München
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Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

Unser Urlaub ist vorbei, wir sind wieder zu den normalen Bürozeiten und per E-Mail erreichbar.

Noch einmal zur Erinnerung: Vom 1. September bis 30. November 2020 findet die diesjährige Befragung statt. In einem Fragebogen kann bewertet werden,  wie fahrradfreundlich Städte oder Gemeinden sind. Info-Postkarten zum Verteilen gibt es vor unserem Büro in der Platenstraße in der großen Truhe zum abholen.

Am Wochenende gibt es den Wieseneinzug der Klimaheld:innen, wir sind als ADFC mit dabei.

Feedback, Anregungen und Artikel könnt ihr gerne direkt an uns senden. Wir sind dankbar für jeden Beitrag (newsletter@adfc-muenchen.de). Der nächste Newsletter erscheint in ca. zwei Wochen.
 
Weiterhin gute Fahrt!

 

www.adfc-muenchen.de |

In diesem Newsletter:
>   Wir feiern 20 Jahre Radfahrschule!
>   ADFC beim „Wiesneinzug der Klimaheld:innen“
>   Ottobrunn als leuchtendes Beispiel
>   Herzlich willkommen Vz. 277.1!
>   Erstmals Fahrradboxen am Bahnhof Deisenhofen
>   Gut argumentieren fürs Radfahren
>   Radfahren in den Medien
>   Du willst dein Verkaufstalent und deine Überzeugungsgabe für den ADFC nutzen?
>   Vernetz Dich mit uns!
>   Termine
>   Werbung
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Wir feiern 20 Jahre Radfahrschule!

Wann: Samstag, 3.10., 12-16 Uhr
Wo: Theresienwiese
Was: Buntes Programm der Radfahrschule & Co

Vor 20 Jahren hatte Karin Hoffmann die Idee, Radfahrkurse für Erwachsene anzubieten. Mit geringen Mitteln und viel Leidenschaft ging sie ans Werk und gründete die Radfahrschule. Heute bietet der ADFC München in seiner Radfahrschule eine breite Palette an Leistungen – von Anfängerkursen über Fahrsicherheitstrainings und E-Bike-Schnuppertouren bis hin zu Verkehrssicherheits-Workshops für ältere Menschen.

Am Samstag, 3.10., feiern wir das Jubiläum auf der Theresienwiese mit einem Event für die ganze Familie. Die 2. Bürgermeisterin, Katrin Habenschaden, eröffnet um 12 Uhr die Veranstaltung, bei der Ihr alle dabei sein könnt.

Die Radfahrschule zeigt dort einen kleinen Ausschnitt ihres Angebots. Es gibt Laufradrennen, einen Radl-Parcours und Fahrsicherheitsübungen. Außerdem sind die Technik-Crew, die Codierung und das Verkehrsquiz vor Ort. Komm vorbei!

Einen Rückblick auf die Geschichte der Radfahrschule gibt's hier 

 

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ADFC beim „Wiesneinzug der Klimaheld:innen“

Der Einzug der Wiesnwirte ist immer etwas Besonderes, fällt ja aber dieses Jahr aus.

Daher veranstaltet der Münchner Klimaherbst am Samstag,19.9., einen fröhlichen „Wiesneinzug der Klimaheld:innen“, bei dem umweltfreundliche Organisationen, Initiativen und Vereine durch die Stadt zur Theresienwiese ziehen.

Die bunte Parade soll positive Beispiele und kreative Lösungsmöglichkeiten zum Klimaschutz präsentieren.

Wir sind mit unseren beiden Lastenrädern und ein paar Aktiven auch dabei. Leider sind insgesamt nur 100 Teilnehmer:innen zugelassen, daher kann sich niemand mehr anschließen.

Die Demo, die am Alten Botanischen Garten startet, endet mit einer Schlusskundgebung auf der Theresienwiese.

Der Demozug startet um 10 Uhr am Karl-Stützel-Platz und führt über den Stachus und Sonnenstraße zur Theresienwiese.

Kommt zum Zuschauen!

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Ottobrunn als leuchtendes Beispiel

Die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE/ European Mobility Week (kurz EMW) ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Jedes Jahr vom 16. bis 22. September bietet sie Kommunen aus ganz Europa die perfekte Möglichkeit, ihren Bürgerinnen und Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen.

Letztes Jahr hat die ADFC Ortsgruppe Ottobrunn im Rahmen der EMW eine Poolnudel-Radldemo mit ca. 60 Teilnehmern abgehalten, über die auch in der lokalen Presse berichtet wurde.

Heuer sind wir als Vorbild auf S.26 des ‚Leitfaden 2020 für Deutschland mit vielen Praxisbeispielen‘ vertreten.

In Ottobrunn haben wir uns an den Erfahrungswerten der Poolnudel-Radldemo in München orientiert, vielen Dank für das Teilen des Wissens!

 

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 Willkommen Vz. 277.1 Foto: Robert Burschik
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 Der Mindestabstand kann beim Überholen nicht eingehalten werden. Foto: Robert Burschik
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Herzlich willkommen Vz. 277.1!

Die neue StVO hat einige Regelungen zum Schutz von Radfahrern eingeführt.

So können die Verkehrsbehörden das Überholen von Radfahrenden an Engstellen durch das Verkehrszeichen Vz. 277.1 "Verbot des Überholens von einspurigen Fahrzeugen für mehrspurige Kraftfahrzeuge und Krafträder mit Beiwagen" untersagen.

Trotz des immer vorgeschriebenen Mindestabstandes beim Überholen können Schmale Straßen oder Engstellen für den Radverkehr wesentlich sicherer und für den Kfz-Verkehr eindeutiger gemacht werden.

Die Fahrrad-freundliche Stadt Garching bei München nutzt die Möglichkeit um auf einem Straßenabschnitt mit einem Fahrradschutzstreifen das Sicherheitsgefühl der Radfahrenden zu steigern.

Beim Überholen können sich hier manche Kfz zwar an Radfahrenden "vorbeiquetschen", aber keinesfalls den vorgeschriebenen Überholabstand von 1,5m einhalten.

Da Änderungen der Verkehrsregeln oft nur langsam bekannt werden, ist diese Klarstellung, die eigentlich nicht notwendig wäre, als Unterstützung für das richtige Verhalten des Kfz-Verkehrs zu begrüßen.

Gut gemacht, Stadt Garching!

P.S.: Über den insgesamt gelungenen Umbau der für den Radverkehr wichtigen Verbindung Ismaning Garching auf dem alten Stück der B471 wird in einer der nächsten Ausgaben berichtet.
Der Umbau der B47-alt hat die Situaion für den Radverkehr wesentlich verbessert      Foto: Robert Burschik

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Erstmals Fahrradboxen am Bahnhof Deisenhofen

Wie angekündigt sind inzwischen auf der Westseite des Bahnhofs Deisenhofen in Oberhaching 24 sog. Fahrradboxen aufgestellt worden (siehe Foto). Dort können Radfahrende ihre Pedelecs bzw. E-Bikes diebstahl- und vandalismussicher parken und aufladen lassen. Pendler aus dem Oberland können so über weitere Strecken als bisher mit hochwertigen Rädern den Bahnhof Deisenhofen anfahren.

Von den 24 Bike&Ride-Boxen können vorläufig 20 tageweise oder vier für ein Jahr gemietet werden; wenn sich die Nachfrage nach den neuen, abschließbaren Radlgaragen im Lauf der Zeit verändert, wird das bisherige Verhältnis der Vermietungszeiten den Bedürfnissen der Radfahrenden angepasst; die Kosten betragen pro Tag 2 € und pro Jahr 120 €, Buchung und Bezahlung erfogen elektronisch.

Am Bahnhof Deisenhofen stehen den Pendlern werktags in der Hauptverkehrszeit morgens und abends acht Verbindungen in bzw. aus der Stadt pro Stunde zur Verfügung: Sechs mit der S3 durch das Hachinger Tal über Giesing in Richtung Ostbahnhof und zwei mit dem Regionalzug Meridian über Solln und Harras zum Hauptbahnhof.

Damit gibt es erstmals in der Region München von einer Gemeinde finanzierte, öffentliche Fahrradboxen an einem häufig bedienten Bahnhof; dadurch wird die kombinierte Nutzung von Fahrrad und öffentlichem Verkehr im Umland erheblich erleichtert. Die nächsten Monate werden zeigen, ob und wie die Radfahrenden aus den verschiedenen Ortsteilen von Oberhaching, aus den Gemeinden des Hachinger Tals und aus dem Oberland das neue Angebot annehmen werden.

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Gut argumentieren fürs Radfahren

„Radfahren ist gefährlich!“

„Radfahrer halten sich eh nicht an Verkehrsregeln und Busse werden durch Radfahrer auch nur behindert!“

„Es dürfen auf keinen Fall Parkplätze wegfallen!“

Mit solchen Aussagen werden wir in den sozialen Medien, bei Aktionen und am Infostand öfter konfrontiert. Was antwortet man da am besten?

Der Rad.SH hat für Radverkehrsbeauftragte eine gute Argumentationshilfe für solche Fälle zusammengestellt.

Lesenswert, denn so haben wir alle die richtigen Antworten parat, wenn es heißt „Tempo 30 geht nicht“ oder „Dafür bekommen wir keine Mehrheit im Gemeinderat“.

Zum Anschauen und Download geht’s hier

 

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Radfahren in den Medien

Das Pop-up-Problem / SZ
Schnell da, schnell wieder weg? Ein Gericht kippt temporäre Radwege in der Hauptstadt. Der Berliner Senat kündigt an, gegen den Beschluss in die nächste Instanz zu ziehen.

„Konkurrenz um jeden Quadratmeter“ / SZ
Pop-up-Radwege, ausgesperrte Autos: Viele Großstädte haben die Corona-Ausgangsbeschränkungen genutzt, um dem Fahrradverkehr mehr Raum zu geben. Wird das die Mobilität in den Städten nachhaltig verändern?

Pop-up-Radwege: In Bayern bislang keine Konsequenzen / BR
Nachdem in Berlin das Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren entschieden hat, dass die Voraussetzung zur Errichtung von acht Pop-up-Radwegen in Berlin nicht vorlag, gibt es in Bayern bislang keine juristischen Konsequenzen.

Ist eine fahrradfreundliche Stadt überhaupt möglich? / Tagesspiegel
Der Beschluss gegen die temporären Radwege ist noch nicht rechtskräftig, doch die Unsicherheit ist groß. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema.

Mitten im Kulturkampf / taz
Die Berliner Corona-Radwege sind rechtswidrig. Der Gerichtsentscheid offenbart die Autolastigkeit der StVO – sie muss dringend überarbeitet werden.

Pop-up-Radwege in Berlin sind rechtswidrig / Tagesspiegel
Das Gericht hat einem Eilantrag eines AfD-Abgeordneten gegen temporäre Radwege stattgegeben – und verpflichtet die Verkehrsverwaltung, die Schilder abzubauen

Gericht: Pop-up-Radwege in Berlin sind nicht rechtens / rbb
Die temporären Radwege, die während der Corona-Krise in Berlin errichtet wurden, sind nach einer Gerichtsentscheidung rechtswidrig. Es gebe "ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit" - Schilder und gelbe Markierungen müssten entfernt werden.

München: Sind die Pop-up-Radwege illegam? / AZ
FDP und Bayernpartei vermuten, dass die Pop-up Radwege nicht legal sind. Die Stadtverwaltung weist den Vorwurf zurück.

„An Radwege wird viel zu wenig gedacht“ / Merkur
Neue Radwege bei Aying und Putzbrunn, eine schnelle Radverbindung von Oberhaching durch den Forst, Pilotschnellwege im Norden, Gemeinden, die sich als fahrradfreundlich zertifizieren lassen – es tut sich was beim Thema Radverkehr im Landkreis. Oder täuscht der Eindruck? Wir haben nachgefragt bei Markus Büchler, Landtagsabgeordneter der Grünen aus Oberschleißheim, Verkehrsexperte und selbst leidenschaftlicher Fahrradfahrer.

 

Du willst dein Verkaufstalent und deine Überzeugungsgabe für den ADFC nutzen?

Der ADFC lebt als klassischer Verein im Wesentlichen von dem zeitlichen Engagement seiner Mitglieder. Der Erfolg des Münchner Radentscheids wäre ohne die unzähligen Helfer:innen nicht denkbar gewesen. Aber nicht alles lässt sich nur durch einen zeitlichen Einsatz erreichen. Für viele Dinge sind auch Finanzmittel notwendig. Dies kann zum Beispiel das Drucken von Plakaten, der Unterhalt unseres Radlerhauses oder eine fest angestellte Teilzeitkraft für eine professionelle Medienarbeit sein. Der Mitgliedsbeitrag allein ist dafür nicht hinreichend.

Um unsere finanzielle Grundlage zu stabilisieren und damit eine längerfristige Planung zu ermöglichen, hat der ADFC-Bundesverband ein neues Konzept für die Fördermitgliedschaft von Unternehmen etc. erarbeitet. Grundsätzlich ist damit jedes der unzähligen Unternehmen in München ein potentielles ADFC-Fördermitglied. Die aktuellen Diskussionen über Mobilitätskonzepte der Zukunft und der Klimaschutz sind dabei ein willkommener Rückenwind für unsere Arbeit. Unser Ziel ist es ein kleines Team aufzubauen mit dem wir diese Herausforderung systematisch angehen. Wenn du Interesse hast, dich bei dieser spannenden Aufgabe einzubringen, bist du jederzeit willkommen. 

Melde Dich hier: aktive@adfc-muenchen.de

Vernetz Dich mit uns!

Wir würden gern mit Dir in Kontakt bleiben, auch wenn wir uns zur Zeit nicht treffen können. Über die Sozialen Medien erfährst Du mehr über den ADFC München und alle Themen rund ums Rad. Wenn Du dort auch aktiv bist, folge uns einfach auf Facebook, Twitter und Instagram. Dort kannst Du Dich auch mit uns austauschen und wir profitieren von mehr Reichweite, wenn Du unsere Beiträge teilst, kommentierst und likst.

 
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Technikkurse
in kleinem Umfang finden Kurse statt. Aktuelle Infos auf unserer Website www.adfc-muenchen.de

Kurse der Radfahrschule
starten in geringem Umfang unter Auflagen. Aktuelle Infos auf unser Website www.adfc-muenchen.de

 

Informationen zu unseren Touren, die jetzt Schritt für Schritt wieder stattfinden, finden sich immer aktuell auf unseren Internetseiten.

www.adfc-muenchen.de

und im Tourenportal

touren-termine.adfc.de

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zur Zeit findet  Donnerstags von  17 - 19.30 Uhr (mit Wartezeiten) ein Radlcheck durch unsere Profis statt. Aktuelle Infos immer auf unserer Website www.adfc-muenchen.de

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