Aktuelles vom ADFC München
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Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

unser Büro ist für den Publikumsverkehr weiterhin geschlossen. Wir sind aber per E-Mail für Euch da.

Es gibt in 2021 wieder eine Saisonkarte - sie ist nur online bestellbar!

Wie geht es weiter mit den Pop-up Radwegen? Zwei Abendveranstaltungen informieren darüber.

Mehr Platz in der Tram - gute Idee, aber eine sicherer Abstand zwischen Tram und den Radfahrenden muss bleiben, wir sind für längere statt breitere Trambahnen.

Feedback, Anregungen und Artikel könnt ihr gerne direkt an uns senden. Wir sind dankbar für jeden Beitrag (newsletter@adfc-muenchen.de). Der nächste Newsletter erscheint in ca. zwei Wochen.
 
Weiterhin gute Fahrt!

 

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In diesem Newsletter:
>   Längere statt breitere Trambahnen
>   Die Tourensaison naht - Natürlich gibt es wieder unsere Saisonkarte
>   Termine zu den Popup-Radwegen
>   Ergebnisse der Online-Umfrage zu Radabstellanlagen in München
>   Wie wird weniger genug? Städte im Kampf gegen Ressourcenverbrauch und Klimawandel
>   Der Europäische Mobilitätsatlas 2021
>   Info zur Fahrradcodierung
>   Radfahren in den Medien
>   Werbung
>   Vernetz Dich mit uns!
>   Termine
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Längere statt breitere Trambahnen

Unsere Pressemitteilung dazu (hier) stieß auf ein sehr breites Medienecho. Für uns sind bei allen Ausbauplänen grundsätzlich folgende Punkte entscheidend:

  • Gemeinsam planen und gemeinsam den Umweltverbund stärken
    Wir wollen nachhaltige Mobilität gemeinsam mit dem Fußverkehr und dem ÖPNV vorantreiben. Das jeweilige Ausbauvorhaben soll dabei nicht zu Lasten der anderen umweltfreundlichen Verkehrsarten gehen, sondern der dafür nötige Platz soll dem motorisierten Individualverkehr (MIV) entzogen werden. Das haben wir gemeinsam mit der MVG hier vereinbart.
  • Sichere Mindestbreiten
    Was uns wichtig ist: Auch z.B. Radler:innen mit Kinderanhänger müssen sicher radeln können. Dafür sind gewisse Mindestbreiten nötig. Bereits jetzt ist es aber teilweise schwierig, diese entlang des Tram-Netzes zu realisieren. Bei zukünftig zwei extrabreiten Tramspuren entfielen bis zu 70 Zentimeter – auch dort, wo es jetzt schon sehr eng ist.
  • Alternativen prüfen
    Kann kein zusätzlicher Raum durch den Wegfall von Kfz-Spuren oder Parkplätzen gewonnen werden, muss man Kompromisse finden, die den Umweltverbund als Ganzes stärken. Hierbei gilt es viele Faktoren zu beachten: Machbarkeit, Sicherheit, Attraktivität, Nutzen und Kosten sind nur einige Aspekte. Dabei sollten auch Alternativen geprüft und abgewogen werden. Lassen sich die gewünschten Ziele und Vorteile auch anders erreichen? Etwa durch längere statt breitere Trams. 
  • Transparentes Vorgehen
    Bevor Grundsatzentscheidungen getroffen werden, müssen alle Fakten und detaillierte Pläne auf den Tisch kommen. Der Stadtrat sollte nicht im Schnellverfahren Tatsachen schaffen, die in ihren Auswirkungen zuvor weder ausreichend untersucht, noch breit kommuniziert und diskutiert wurden. Nur ein für alle transparentes Vorgehen ermöglicht die faire Verteilung der Flächen und schafft Akzeptanz.

Auswahl an Medienbeiträgen zum Tram-Thema

Ausgebremst: Münchner Stadtrat bremst Entscheidung über breitere Trambahnen aufs Abstellgleis! / münchen TV

ADFC gegen breitere Trambahnen in München / BR

35 Zentimeter mehr: Ach du dicke Tram! / Bild

Breitere Trams in München: Radl-Club läuft Sturm gegen Pläne / AZ

Trambahn-Kapazitäten: Breiter oder länger? / SZ

Riesen-Zoff um neue Trambahnen - sind sie für München zu dick? / tz

Münchner Radler gegen Pläne für breitere Tram-Bahnen / SZ

Tram-Bahnen in München sollen breiter werden: Radfahrer stellen sich quer ‒ wegen 35 Zentimetern / Hallo München

Münchner Radler gegen Pläne für breitere Tram-Bahnen / Zeit

Radler, bitte bremsen / SZ

Die Tourensaison naht - Natürlich gibt es wieder unsere Saisonkarte

Wir gehen davon aus, dass wir im Frühjahr / Sommer wieder einige Touren im Tourenportal anbieten können und freuen uns sehr.

Wer vorhat, Geld zu sparen und viele Touren mitradeln will, profitiert von der Saisonkarte.

Gleichzeitig zeigt jede:r, der eine Saisonkarte kauft, schon zu Beginn der Saison, dass er unsere Touren mag und spornt damit die Tourenleiter:innen an.

Nähere Infos gibt es hier.

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 Foto: Mobilitätsreferat München
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Termine zu den Popup-Radwegen

An zwei Abenden informiert die Landeshauptstadt München interessierte Bürger*innen über die weiteren Planungen zu den Pop-up-Radwegen. Bei der zweistündigen digitalen Informationsveranstaltung können über die Chatfunktion Fragen an die städtischen Expert*innen gestellt werden und die eigene Einschätzung mitgeteilt werden.

Am 17. Februar geht es ab 18 Uhr um die Rosenheimer Straße und am 18. Februar ab 18 Uhr um die Theresien- und Gabelsbergerstraße.

Die Veranstaltungen laufen über die Videoplattform Zoom. Über die Chatfunktion können sich die Teilnehmenden mit den anwesenden Expert*innen austauschen.

Der Livestream kann außerdem über Youtube mitverfolgt werden. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Einwahllinks und weitere technische Informationen finden Sie hier am Veranstaltungstag ab 16 Uhr hier für die Rosenheimerstraße  und   hier für die Theresien- und Gabelsbergerstraße.

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Ergebnisse der Online-Umfrage zu Radabstellanlagen in München

Im Dezember-Newsletter hatten wir Euch aufgefordert an der Umfrage zu den Radabstellanlagen teilzunehmen.

Die Ergebnisse liegen jetzt vor und können hier eingesehen werden.

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Wie wird weniger genug? Städte im Kampf gegen Ressourcenverbrauch und Klimawandel

Viele Städte sind unter Druck: Der Wohnraumbedarf steigt und mit ihm die Kosten für das Wohnen.

Jedes Jahr werden mehr und immer größere Autos zugelassen, für die es Verkehrs- und Parkflächen braucht. „Angesichts der Normalität von Autos in deutschen Städten bleibt häufig unsichtbar, dass Alte, Kinder und Jugendliche, Menschen ohne Führerschein oder mit zu wenig Geld für ein eigenes Auto von dieser Mobilitätsform ausgeschlossen bleiben."

Diese Publikation, die im Rahmen eines Forschungsprojekts entstanden ist, versucht anhand von bundesweiten Beispielen Antworten zu geben auf die Frage: Wie gelingt es, die Stadt für alle Menschen bezahlbar und lebenswert zu machen, ohne immer mehr Ressourcen zu verbrauchen?

Zum kostenlosen Download geht’s hier

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Der Europäische Mobilitätsatlas 2021

Der Verkehrssektor verbraucht ein Drittel aller Endenergie in der EU.

Diese Energie stammt überwiegend aus Erdöl. Deshalb ist der Verkehr für einen Großteil der in der EU emittierten Treibhausgase verantwortlich und ein Hauptverursacher des Klimawandels, wie die Europäische Umweltagentur feststellt.

Gleichzeitig verpestet der Verkehr gerade in Städten die Luft, was sich vor allem auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirkt.

Diese nachteiligen Auswirkungen des Verkehrs zu verringern, ist einer der Schlüssel gegen die Klimakrise.

Der Mobilitätsatlas zeigt auf, wie man die Verkehrswende auf die Straße bringt.

Derzeit ist der Mobility Atlas nur in Englisch vorhanden, er soll aber bald in weiteren Sprachen erhältlich sein.

Zum kostenlosen Download geht’s hier

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Info zur Fahrradcodierung

Aufgrund des anhaltenden Lockdowns sind die regulären Codiertermine im Radlerhaus (1. Mittwoch und 3. Samstag im Monat) bis auf weiteres abgesagt und es können keine Termine auf unserer Webseite gebucht werden.

Wir werden die jeweils gültigen Regeln und Beschränkungen gewissenhaft bewerten und sobald wir sicher sind, dass wir wieder loslegen können, geben wir per Newsletter und Webseite sofort Bescheid.

Um die abgesagten Termine etwas aufholen zu können, sind auch Zusatztermine geplant.

Wir hoffen, dass wir bald wieder Eure Räder codieren dürfen!

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Radfahren in den Medien

Pop-up-Radwege kommen wieder - diesmal für immer? / AZ

Der Ärger ist vorbei: Die sogenannten Pop-up-Radwege werden im Frühjahr wieder auf den Asphalt gepinselt - da ist sich die grün-rote Stadtrats-Mehrheit einig.

Radverkehr in München: Stadtrat beschließt weitere Verbesserungen / AZ

Breitere Radwege und eine dauerhafte Markierung von Radwegen an ausgewählten Stellen: Der Mobilitätsausschuss hat weitere Punkte zur Umsetzung des Radentscheids beschlossen.

Radbranche wird zur Jobmaschine / taz

Der Branche geht es prächtig, sie beschäftigt schon mehr Menschen als der Bahnsektor. Das liegt auch daran, dass Diensträder immer populärer werden.

Die Maximilianstraße soll weitgehend autofrei werden / SZ

Noch dieses Jahr will das grün-rote Rathausbündnis ein Drittel der Parkplätze streichen. An einer neuen Gestaltung der Straße sollen dann auch Anwohner und Gewerbetreibende beteiligt werden.

CSU fordert: Radwege sollen besser geräumt werden / AZ

Im Winter ist Radeln gefährlich. Die CSU fordert deshalb, dass die Stadt mehr räumt und ein Radweg-Netz veröffentlicht.

Aufbruch in das Zeitalter des Fahrrads / Zeit

Ein Förderprogramm des Bundes könnte die Bedingungen für Radfahrer wesentlich verbessern. Doch die Zeit ist knapp – und den Kommunen fehlen Planer.

Anne Hübner im Interview: „Wohlstand geht nur mit BMW“ / AZ

SPD-Fraktionschefin Anne Hübner will die Industrie in der Stadt halten und würde für einen Autotunnel notfalls mit den Grünen brechen - denen sie vorwirft, nur Politik für Radler zu machen.

Radlhauptstadt München-Land / SZ

Schnellverbindungen und ein fast flächendeckendes Leihsystem - auch wenn noch nicht alle Pläne verwirklicht sind, darf sich der Landkreis offiziell fahrradfreundliche Kommune nennen. Das finden sogar die Grünen „angemessen“.

Schnaubende Radler als Aerosol-Schleudern / SZ

Zum Schutz der Spaziergänger will die CSU das Fahrradfahren auf den Hauptverkehrswegen im Westpark verbieten.

„Tausende unterwegs": CSU will Radfahrer aus dem Westpark aussperren / AZ

Weil die Menschen einfach nicht wüssten, wo sie hinsollen, sei es in Zeiten von Corona im Westpark einfach zu eng, argumentiert Alfred Nagel. Mit einem anderen Argument stößt der CSU-Fraktionssprecher nicht nur im BA Sendling-Westpark auf Unverständnis.

Zu schmal, zu schadhaft / SZ

Radler sollen notfalls auch auf die Straßen ausweichen können

Rathauskoalition fordert gendergerechte Verkehrsplanung / SZ

Dabei sollen die Bedürfnisse aller Menschen, die in München unterwegs sind, berücksichtigt werden. Die CSU nennt den Antrag "völlig aus der Zeit gefallen".

Die Suche nach dem besten Weg zu mehr Radverkehr / BR

Bayern will den Radverkehr fördern – unter anderem als Beitrag für mehr Klimaschutz. Doch die Umsetzung stockt. Wie man das Fahrradfahren attraktiver machen kann und was das kostet, darüber diskutierten im Landtag Fachleute und Fraktionen.

Ingolstadt: Neuer Schneepflug für sichere Radwege entwickelt / BR

Das Fahrradfahren soll auch im Winter sicherer werden. Dafür hat Ingolstadt eine neue Schneeräummaschine entwickelt - spezielle für Radwege. Diese Mischung aus Schneepflug und Besen ist in diesen Tagen häufig im Einsatz.

Stiftungsprofessur für Radverkehr an der Hochschule Karlsruhe wird besetzt / Hochschule Karlsruhe

Dr. Angela Francke wird zum Sommersemester 2021 die Stiftungsprofessur für Radverkehr besetzen und den gleichnamigen Studienschwerpunkt ausbauen

 Boom in der Fahrradbranche hört nicht auf / FA

Schon im vergangenen Jahr wollten so viele Menschen Fahrradfahren, dass die Hersteller nicht hinterher kamen. Die Engpässe werden auch 2021 bleiben. Branchenvertreter haben einen Tipp für den Kauf.

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Die Kurse in 2021 sind in Planung.
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