Ride of Silence

Bei einem Ride of Silence wird den im Straßenverkehr getöteten und verletzten Radfahrern und Radfahrerinnen gedacht. Zudem soll die Demonstration mehr Verkehrssicherheit für Radfahrende einfordern. Die Route führt in der Regel an den Ghostbikes der Stadt und/oder anderen Orten an denen Radfahrer im Verkehr getötet oder schwer verletzt wurden vorbei. An den entsprechenden Stellen wir i.d.R. eine Schweigeminute abgehalten. Die Teilnehmer sind nach Möglichkeit weiß gekleidet und radeln schweigend.

Der Ride of Silence findet seit 2003 weltweit in mehr als 300 Städten gleichzeitig am dritten Mittwoch im Mai statt. In Deutschland etwa in Berlin, Köln, Stuttgart und vielen anderen Städten. In Berlin haben 2015 über 1200 Radfahrer teilgenommen.

Hintergrund

2015 sind in München 5 Radfahrer im Straßenverkehr getötet worden und es gab es knapp 3300 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern. Hauptunfallursachen waren "Abbiegen und Wenden" (23%), "Vorfahrt, Vorrang" (17%) und "Falsche Straßenbenutzung (i.d.R. Geisterradeln)" (6%). [Verkehrsbericht 2015, Polizeipräsidium München, Seite 30ff]

2016 sind in München 4 Radfahrer im Straßenverkehr getötet worden und es gab es knapp 2900 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern. Hauptunfallursachen waren "Abbiegen und Wenden" (21%), "Vorfahrt, Vorrang" (20%), "Falsche Straßenbenutzung (i.d.R. Geisterradeln)" (7%) und "Türöffnungsunfälle" (5%) [Verkehrsbericht 2016, Polizeipräsidium München, Seite 33ff]

Ride of Silence 2018

Aktuelle Informationen zum Ride of Silence 2018 in München.

© ADFC München 2018

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