Schwabinger Tor: Querung der Leopoldstraße

Auch Fragen zur Strassenverkehrsordnung oder Umgang mit Ordnungswidrigkeiten oder Bussgeldern
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faltradler
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Schwabinger Tor: Querung der Leopoldstraße

Beitrag von faltradler » Fr 5. Okt 2018, 22:56

Heute abgeschickte Anfrage an radverkehr@muenchen.de:

"Ist bei dem Neubaukomplex Schwabinger Tor eigentlich eine Querung der Leopoldstraße für den Radverkehr geplant?

Von der Berliner Straße kommend bietet es sich doch an, von hier zum Parzivalplatz, zum Klinikum Schwabing, zum Luitpoldpark usw. zu fahren. Auch die Verbindung über die Heckscherstraße kann attraktiv sein – in beiden Richtungen.

Allerdings sehe ich nur einen Fußgängerüberweg in Bau.
Ist hier doch etwas geplant, was mir nicht ersichtlich ist? Andernfalls beantrage ich, hier nachzubessern und eine sichere und zügige Querung für den Radverkehr zu erstellen."

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faltradler
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Re: Schwabinger Tor: Querung der Leopoldstraße

Beitrag von faltradler » Di 19. Mär 2019, 15:05

Die Antwort der Stabsstelle Radverkehr vom 8. Oktober lautete:
"Ich denke schon, dass an dieser Stelle des Parzivalpl. auch eine Querung für den Radverkehr vorgesehen wird.
Am besten warten wir die endgültigen Arbeiten ab."

Inzwischen sind die Bauarbeiten fast abgeschlossen.

Wie sich abzeichnete, ist der Überweg lediglich für Fußgänger ausgewiesen. D.h., die Ampel zeigt lediglich Fußgänger-Symbole, auch die Pflasterung richtet sich eher an Fußgänger als an Radfahrer.
Wenn man von Norden kommend zum Schwabinger Tor abbiegen will, ist es bei höherem Verkehrsaufkommen schwer, eine Aufstellfläche zu finden, die grundsätzlich niemanden behindert.

Mit dem Rad kann man den Überweg natürlich benutzen, vermutlich müsste man streng genommen aber absteigen, um sich StVO-konform zu verhalten.

Man muss also leider feststellen, dass an diesem wichtigen Knotenpunkt anscheinend nicht wirklich für den zunehmenden Radverkehr geplant wurde.

...

Das schrieb ich der Stadt letzte Woche und bin gespannt, ob es so gelassen wird wie es ist, oder ob hier noch etwas für die sichtbare Unterstützung und gleichberechtigte Behandlung des Radverkehrs getan wird.

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