Risiko

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hauman
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Risiko

Beitrag von hauman » Fr 4. Jul 2014, 19:17

Ich lege seit 10 Jahren alle Wege - in München - bei jedem Wetter mit dem Rad zurück. Ich bin gut trainiert. In der Zeit habe ich zwei Unfälle gehabt, rechne mit dem nächsten daher in 5 Jahren (schier aus statistischen Gründen...). Mein Unfall, dessen Folgen gerade 6 Monate zur völligen Ausheilung brauchen, bringt mich gerade in Berührung mit vielen anderen Unfallgeschichten. Ich bin erstaunt, wie häufig es doch Fahrradunfälle gibt, teilweise mit erheblichen Folgen. Diese im übrigen nicht nur in der Stadt, auch "in den Bergen", ohne Unfallpartner u.ä.m. Ich erwäge infolgedessen, das Fahrradfahren aufzugeben - oder auf ein Front-Dreirad umzusteigen. Möchte jemand, der oder die meine Lage und das von ihr verursachte Denken nachvollzieht, mir etwas Rat geben? (Mein letzter Unfall war übrigens die Folge von seitlichem Wegrutschen bei minimalster Geschwindigkeit auf nassem Straßendreck, in der Risikoberechung soll also auch als Faktor die Wahrscheinlichkeit eine Rolle spielen, "vom Rad zu fallen"...)

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TomRadfahrer
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Re: Risiko

Beitrag von TomRadfahrer » Do 7. Aug 2014, 09:35

Es gibt noch eine andere Seite der Risiko-Betrachtung. Was passiert, wenn man das Radfahren aufgibt? Wenn man faul im Sessel sitzt oder immer alle Besorgungen mit dem Auto erledigt? Das Risiko für einen Sturz ist dann kleiner. Das Risiko, vorzeitig zu erkranken, steigt aber an.

Gerade im Alter muss man sich bewusst sein, dass jeder Rückzug von einer regelmäßigen Aktivität zu einer Einschränkung der Lebensqualität führt. Man muss also beides vergleichen: Ein aktives Leben mit gewissen Risiken, oder ein passives Leben mit ganz anderen Risiken.

Mit freundlichen Grüßen

TomRadfahrer
mit freundlichen Grüßen

Thomas Treyer

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