Ein weiteres Beispiel hirnloser behinderung des Radverkehrs durch die Schlösser und Seenverwaltung

Auch Fragen zur Strassenverkehrsordnung oder Umgang mit Ordnungswidrigkeiten oder Bussgeldern
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ricardo
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Ein weiteres Beispiel hirnloser behinderung des Radverkehrs durch die Schlösser und Seenverwaltung

Beitrag von ricardo » Fr 7. Jul 2017, 08:13

Hallo zusammen,
vor vier Wochen hat vermutlich die Schlösser- und Seenverwaltung auf dem stark frequentierten Fuss- und Radweg an der nördlichen Schlossmauer auf einer Länge von ca. 500 m eine dicke Schicht Rollsplitt auftragen lassen.
Das hat dazu geführt dass man auf diesem Weg nur noch sehr vorsichtig vorwärtskommt, da man bei einer stärkeren Lenkbewegung mit einem Sturz rechnen muss. Zudem hat sich durch den Rollsplitt der stellenweise zentimeterhoch liegt der Rollwiderstand erheblich erhöht.
In den letzten vier Wochen haben sich dann zwei schmale Spuren gebildet die einigermaßen frei von Rollsplitt waren. Der Rollsplitt hat sich dann jedoch in der Mitte des Weges aufgehäuft, was ein Ausweichen oder Überholen zu einem extrem gefährlichen Manöver macht.
Heute morgen waren dann die Bauarbeiter wieder unterwegs und haben den aufgehäuften Splitt wieder über die gesamte Wegbreite verteilt (Sisiphos lässt grüßen).
Hier sieht man mal wieder welche inkompetenten Menschen bezüglich einer fachgerechten Unterhaltung von Radwegen in der "Bayerischen Schlösser und Seenverwaltung sitzen.
Statt den vielbefahrenen Weg ordentlich zu asphaltieren, wird hier unter dem scheinheiligen Mantel des "Umweltschutzes" ein umweltfreundlicher Verkehrsträger behindert und gefährdet und das Geld der Steuerzahler verschleudert, da die Maßnahme keinerlei Verbesserung für die Wegequalität bringen wird.

Viele Grüße
Richard

KUHmax
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Re: Ein weiteres Beispiel hirnloser behinderung des Radverkehrs durch die Schlösser und Seenverwaltung

Beitrag von KUHmax » Mo 10. Jul 2017, 11:54

Hallo,
und die Verlängerung der Margarethe-Danzi-Straße direkt neben dem Bahndamm ist für dich keine Alternative?

Da ist alles feinstens asphaltiert.
Radlergrüße,

Karin

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faltradler
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Re: Ein weiteres Beispiel hirnloser behinderung des Radverkehrs durch die Schlösser und Seenverwaltung

Beitrag von faltradler » Mo 10. Jul 2017, 19:25

Hallo Richard, ich kann Deinen Ärger nachvollziehen, finde es aber nicht gut, dass Du die Mitarbeiter gleich beschimpfst.

Beste Grüße!

faltradler

JoMi2222
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Re: Ein weiteres Beispiel hirnloser behinderung des Radverkehrs durch die Schlösser und Seenverwaltung

Beitrag von JoMi2222 » Do 13. Jul 2017, 06:32

Ja hab mich auch gewundert wer denn den Schotter unter meine 60-559 geschmissen hat. Mit dem Balloonbike stört es mich nicht, mit 37-622 merk ich es schon eher.

Wer ist denn für den Weg zuständig? Wenn es die Schlösser- und Seenverwaltung ist, schreib ich die mal an. Natürlich werde ich Adjektive wie hirnlos nicht verwenden. Jeder hat seine Motivation, an der man ansetzen kann, Hirnlosigkeit gehört wohl eher nicht dazu.

ricardo
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Re: Ein weiteres Beispiel unsinniger Behinderung des Radverkehrs durch die Schlösser und Seenverwaltung

Beitrag von ricardo » Fr 14. Jul 2017, 08:23

Hallo zusammen,
ja ich habe in meiner Verärgerung wohl das falsche Adjektive in der Überschrift verwendet. Unsinnig würde es wohl besser treffen.
Leider muss ich immer wieder feststellen, dass von "Gartenbauern" ob bei der Stadt oder anderen staatlichen Stellen Maßnahmen angeordnet werden, die den Radverkehr in grober Weise behindern oder Gefährden. (Splitbelag, Umkehrsperren,....)
Ich denke dass es sich lohnen würde bei diesen Stellen die Bedürfnisse des Radverkehrs mit Nachdruck vorzubringen.
Es kann doch nicht sein, dass jeder Weg auf einem Golfplatz asphaltiert werden darf, Fahrradradrouten aber aus Umweltschutzgründen teilweise mit unasphaltierten Wegen vorlieb nehmen müssen. (schlechter Winterdienst und Verschmutzung der Bekleidung bei schlechtem Wetter)
Da wird der Umweltschutz wohl an der falschen Stelle betrieben.

Gruß
Richard

JoMi2222
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Re: Ein weiteres Beispiel hirnloser behinderung des Radverkehrs durch die Schlösser und Seenverwaltung

Beitrag von JoMi2222 » Mi 19. Jul 2017, 21:00

Der Splitt ist schon wieder gut weggeradelt und ich helfe 2 mal täglich dabei. Das wird nervig für die Splittstreuer ... auch mit 37-622 geht Überholen mittlerweile wieder.

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