Sicherheitsrisiko südlicher Isarradweg

Auch Fragen zur Strassenverkehrsordnung oder Umgang mit Ordnungswidrigkeiten oder Bussgeldern
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faltradler
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Sicherheitsrisiko südlicher Isarradweg

Beitrag von faltradler » Mo 15. Aug 2016, 22:43

Am südlichen Isarradweg (in etwa von der Höhe Deutsches Museum isaraufwärts) wurde ja ein Fahrbahnbelag installiert, wie man ihn sich auf vielen Straßen (die oft auch Fahrrad-Hauptrouten sind) und Radwegen dringend wünscht.

Nur sind auf diesem Radweg viele Radler sehr schnell unterwegs. Bei vielen habe ich nicht den Eindruck, dass sie an unübersichtlichen Stellen bremsbereit fahren.

Eine solche kritische Stelle ist z.B. am Flauchersteg und der anliegenden Familien-Badestelle. Immer wieder kommt es hier zu kritischen Situationen zwischen schnellen Radlern (Rasern) und Fußgängern, Kindern, Hunden oder Radlern, die gerade aufsteigen.

Welche Möglichkeiten gibt es, diese und ähnliche Stellen sicherer zu machen?
Mir fällt hier als erstes ein, einen holprigen Fahrbahnbelag zu installieren, der einerseits zum Drosseln der Geschwindigkeit veranlasst und andererseits auf eine besondere "Gefahrenlage" hinweist. Ähnlich wie bei einigen Straßenunterführungen, wie etwa rechts der Isar an der Corneliusbrücke.
Ich würde eine solche oder andere geeignete Lösungen gerne beim KVR vorschlagen bzw. beantragen.

Irgendwelche Einwände oder weitere Anregungen?

ag
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Re: Sicherheitsrisiko südlicher Isarradweg

Beitrag von ag » Do 25. Aug 2016, 00:49

Das halte ich jetzt für etwas übertrieben. Wir brauchen mehr gute Radwege und sollten nicht die wenigen die es gibt künstlich schlecht machen. Wenn es sich dort tatsächlich als Unfallschwerpunkt herausstellen sollte, kann man sicherlich auch erstmal mit Markierungen arbeiten, statt die Fahrbahn schlecht zu machen. Das eigentliche Problem ist doch dort, dass der Radweg für die Nutzerzahlen zu schmal ist und es kaum ähnlich gut ausgebaute Alternativrouten gibt. Links der Isar etwa muss man um die Brudermühlbrücke längere Strecken zickzack über Schotter fahren. Zudem gibt es etliche Kreuzungen ohne Unterführung. Wenn ich heute zum Isartalbahnradweg will, dann fahre ich deshalb auch erstmal rechts der Isar bis zur Thalkirchner Brücke und wechsele dort dann rüber. Die Lösung wäre also den Radverkehr zu entzerren und mehr Strecken gut auszubauen;-)

SaschaD
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Re: Sicherheitsrisiko südlicher Isarradweg

Beitrag von SaschaD » Do 25. Aug 2016, 08:22

Also ich brauche nicht "mehr gute Radwege". "Weniger schlechte", ok, darauf können wir uns einigen.

Gruß,
Sascha

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faltradler
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Re: Sicherheitsrisiko südlicher Isarradweg

Beitrag von faltradler » Mo 29. Aug 2016, 22:12

@ag: klar, fragte ich mich auch, ob ich hier wirklich die Sicherheit so gefährdet sehe, dass ich hier Maßnahmen fordern sollte. Nur: ich berufe mich hier nicht auf tatsächliche Unfälle - was schlimm wäre - sondern auf gesehene Beinahe-Unfälle, mit Kindern aber auch mit Erwachsenen oder Hunden.
Man kann doch nicht sagen "schauen wir mal, ob was passiert", obwohl die Situation tatsächlich Risiken birgt. Denn offensichtlich genießen viele Radler sehr die scheinbar freie Fahrt auf dem glatten Fahrbahnbelag, den es andernorts kaum gibt, und sehen oft nicht voraus bzw. sehen sie es nicht ein, dass sie an dieser Stelle ihre Geschwindigkeit reduzieren sollten ("bremsbereit fahren", hab ich mal beim Führerschein gelernt ... )

Ich will auch nicht den Radweg zur Gänze "schlecht machen". Ein paar Kopfsteinpflaster-Streifen wie etwa teilweise in der Fußgängerzone, verbunden mit optischer Fahrbahnmarkierung, dürften schon etwas bewirken.

Die Forderung nach einem Ausbau von Alternativrouten v.a. links der Isar unterstütze ich natürlich vollkommen. Das dürfte die Situation rechts wie links der Isar sehr entzerren.

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