Marienplatz und Umfahrung ...

Auch Fragen zur Strassenverkehrsordnung oder Umgang mit Ordnungswidrigkeiten oder Bussgeldern
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faltradler
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Marienplatz und Umfahrung ...

Beitrag von faltradler » Do 7. Jul 2016, 17:23

Aus einem Interview mit Stadtbaurätin Merk:

„Manche Radler sind der Meinung, dass die Radlschnelltrasse mitten über den Marienplatz gehen müsse. Da muss ich als Fachreferentin sagen: Das geht nicht!“

Da gebe ich ihr Recht – wenn die Betonung auf „schnell“ liegt. Eine „schnelle“ Umfahrung fände ich inzwischen tatsächlich erstrebenswert. Und auch ich musste die Erfahrung machen, dass ich normalerweise den kürzeren, kurvenärmeren Weg nehme und, vom Sendlinger Tor her kommend, am Oberanger nicht rechts abbiegen würde, sondern geradewegs auf den Marienplatz zufahre.

Was m.E. gut wäre: Am Rindermarkt bereits die Fußgängerzone beginnen zu lassen, mit klarer Abgrenzung durch Straßenbelag, mehr Begrünung und Wegfall der Kfz-Stellplätze. Dabei das Radfahren ganztags untergeordnet erlauben („Radfahrer frei“), jedoch für die Radfahrer, die schneller sein wollen, ebenfalls durch guten Straßenbelag etc. das Abbiegen in Richtung Viktualienmarkt nahelegen.

Dass am Viktualienmarkt/Tal usw. noch viel zu viele nahverkehrs-technische „Fremdkörper“ wie Linien- und Touristenbusse sowie Taxis unterwegs sind, ist natürlich eine parallele Baustelle, die aber ohnehin - auch ohne Marienplatz-Sperrung - bearbeitet werden muss.

Für den Buslinienverkehr sollte m.E. neue zentrale Umsteigepunkte am Sendlinger Tor und am Stachus eingerichtet werden, je nachdem ob man zu U- oder S-Bahn will. Das Umsteigen zur Tram ist ja an beiden Punkten möglich, und ein Standortvorteil im Vergleich zum Marienplatz.

Und Taxis sollten in diesem Bereich lediglich zum Krankentransport zugelassen werden. (Touristen, auch betrunkenen, sind m.E. durchaus die öffentlichen Verkehrsmittel zuzumuten …)

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