ADFC und SPD in Neuhausen-Nymphenburg für mehr Radlsicherheit

Pressemitteilung

SPD bringt Antragspaket im September in BA 9 ein

„Unfallfrei mit dem Rad zur Arbeit und wieder zurück" – unter diesem Motto prüfen der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) München und die SPD in Neuhausen-Nymphenburg Radstrecken, die vor allem während des Berufsverkehrs genutzt werden.

„Unfallfrei mit dem Rad zur Arbeit und wieder zurück" – unter diesem Motto prüfen der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) München und die SPD in Neuhausen-Nymphenburg Radstrecken, die vor allem während des Berufsverkehrs genutzt werden. So haben die Stadtteilpolitiker gemein­sam mit lokalen Vertretern des ADFC bereits eine Strecke getestet und einige Schwachstellen aufgedeckt, die sie jetzt gemeinsam mit verschiedenen Anträgen in den Bezirksausschuss (BA) 9 einbringen. Die Anträge reichen von der besseren Beschilderung bei Radwegverbindungen über die Optimierung von Ampelschaltungen bis hin zur Verbesserung der Einsicht in Straßen.

Der ADFC freut sich über die Zusammenarbeit mit den Viertelpolitikern der SPD: „FußgängerInnen und RadfahrerInnen machen unsere Stadt lebendig. Wir arbeiten zusammen, um ihre Wege attrak­tiver zu gestalten“, so Alexander Steinmetz, lokaler Vertreter des ADFC München. „Schon durch kleine Verbesserungen kann der Fahrradverkehr zur Arbeitsstätte schneller und sicherer werden.“

„Radfahren ist für uns eines der zentralen Verkehrsthemen im Viertel“, erklärt Anna Lena Mühl­häuser (SPD), Mitglied im Unterausschuss Verkehr des BA 9. „Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen ihre täglichen Wege mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder eben mit dem Rad zurücklegen. Je mehr Menschen aber die Fahrradinfrastruktur nutzen, desto wichtiger ist es, dass sie reibungslos funktioniert und es keine kleineren oder größeren Gefahrenstellen gibt.“

So wünschen sich der ADFC und die SPD eine bessere Beschilderung zwischen der De-la-Paz-Straße und dem Radweg entlang der Stammstrecke. Sie fordern eine Verkürzung der Wartezeiten bei der Überquerung der Menzinger Straße an der Haltestelle Amalienburgstraße. Auf der Nördlichen Auffahrtsallee ab Menzinger Straße Richtung Schloss wollen sie einen Fahrradschutz­streifen einrichten, der die Radler selbst dazu bringen soll, die Straße anstatt den Fußweg zu nutzen, während der Antrag zur unübersichtlichen Abbiegesituation am Nördlichen Schlossrondell Ecke Maria-Ward-Straße vor allem die Gefahr für Fußgänger und andere Radfahrer reduzieren soll. An der Hirschgartenallee fordern der ADFC und die SPD eine bessere Einsicht in die Romanstraße sowohl für Autofahrer als auch für die Radler und am Südlichen Schlossrondell wünschen sie sich die Freigabe der Einbahnstraße für den Radverkehr.

In einem zweiten Schritt, plant der ADFC im Viertel gemeinsam mit den lokalen SPD-Mandats­trägerinnen und -trägern, weitere Arbeitswege, die mit dem Rad zurück gelegt werden, auf ihre Sicherheit zu prüfen. Dazu werden sie im Herbst und Winter die Bürgerinnen und Bürger um ihre Mithilfe bitten.

© ADFC München 2018

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