Bürgerversammlung Haidhausen

Haidhauser Bürgerinnen und Bürger stimmen mehrheitlich einer sicheren Lösung für den Radverkehr in der Rosenheimer Straße zu.

Die Aufteilung der Rosenheimer Straße war das zentrale Thema in der Bürgerversammlung des 5. Stadtbezirks, Haidhausen, am Donnerstag, den 5. März 2015. Gleich fünf Anträge beschäftigten sich mit der Ablehnung des Radstreifenvorschlags von CSU und SPD vom 29. Januar 2015 und für die Umsetzung der Variante des renommierten Ingenieurbüros Kaulen. Deren sogenannte Radfahrstreifenvariante erachteten das Planungs-, Kreisverwaltungs- und Baureferat als geeignete Variante, den Radverkehr in der Rosenheimer Straße sicher und komfortabel zu führen, ohne die Belange des parkenden und fließenden Verkehrs über die Gebühr zu beeinträchtigen und ohne, dass die Straßenbäume gefällt werden müssen. Die Anträge wurden mit großer Mehrheit angenommen.

Ebenfalls breite Zustimmung fand ein Ergänzungsantrag, die Emissionen in der Rosenheimer Straße im Hinblick auf die Richtlinien der Europäischen Union zu prüfen.

Andreas Schuster vom Verein Green City e.V., der gemeinsam mit weiteren Umwelt- und Verkehrsverbänden ebenfalls den Vorschlag der großen Koalition wegen massiver Gefährdung statt Sicherheit für die RadlerInnen ablehnt, freut sich über die Abstimmung: „Die Ergebnisse der Bürgerversammlung zeigen, dass wir eine breite Zustimmung bei den Münchnerinnen und Münchnern haben und sich die Menschen nicht durch Scheinkompromisse täuschen lassen. Wir brauchen eine sichere Lösung, die zudem den Leitlinien einer nachhaltigen Stadtplanung folgt. Das ist mit der „Variante Kaulen“ gegeben. Es wird Zeit, diese Lösung auf die Straße zu bringen, bevor wir das Zögern mit weiteren Verkehrsopfern bezahlen müssen.

Wir war ebenfalls vor Ort und haben die Besucher mit Infomaterial versorgt uns standen interessierten Besuchern für Fragen zur Verfügung. Hierbei haben wir eine insgesamt sehr positive Resonanz verspürt.

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