Neumitglieder-Empfang im Radlerhaus

ADFC

Schon die große Anzahl der Räder vor der Tür zeigte, dass im Radlerhaus was Besonderes los war: Am Sonntag, den 21. Oktober, begrüßte der ADFC München seine Neumitglieder in den Räumen in der Platenstraße. Seit 1. Oktober 2017 konnten wir rund 750 neue Mitglieder gewinnen, die unsere Arbeit zukünftig unterstützen möchten. Knapp 40 Neuzugänge folgten der Einladung und die waren natürlich mit dem Radl da.

 

Julia Benedikter und Christian Gebhardt

Christine Manhart

Christoph Hofmann

Daniel Orthofer

Inge Heß

Brigitte und Johannes Linke

Mathias (l.) und Christoph Schum

Michael Krieg

Bei Getränken, Keksen und Gummibärchen stellen sich der Vorstand des ADFC München und weitere Aktive den neuen Mitgliedern vor, diskutieren angeregt über die Bedingungen für Radler in Landeshauptstadt und Landkreis und erläutern die vielen Vorteile, die es bringt, im Radl-Club zu sein. Auch die Selbsthilfewerkstatt nehmen die Neuzugänge erfreut in Augenschein. Und einige können sich sehr gut vorstellen, demnächst im Event-Team, als Tourenleiter oder in der Arbeitsgemeinschaft Verkehr mitzumischen. Denn sie alle eint ein Ziel: Sie wollen mit uns die Bedingungen für den Radverkehr in München verbessern.

Die Neuzugänge sind an diesem Sonntag bei Sonnenschein ins Radlerhaus gekommen, um sich näher über die verschiedenen Angebote des Vereins zu informieren – und sich ihr Begrüßungsgeschenk abzuholen. In der ADFC-Willkommenstüte finden die Besucher unsere Mitgliederzeitschrift „Losradeln“, eine Trinkflasche, einen Sattelbezug, ADFC-Aufkleber und -Kuli sowie viele Infos zum Fahrrad-Club und den Möglichkeiten, sich aktiv zu beteiligen. Ein paar Neumitglieder stellen wir hier vor.

Julia Benedikter und Christian Gebhardt
Julia Benedikter und Christian Gebhardt haben über die Medien vom ADFC erfahren und dann ihre Mitgliedschaft im Internet abgeschlossen. Den 26-Jährigen, der in Sendling lebt, und die 29-jährige aus Schwabing nervt die selbsternannte „Radlhauptstadt“ jeden Tag. So sehr, dass sie sich vorstellen können, die verkehrspolitische Lobbyarbeit selbst aktiv mitzugestalten. Damit die „Radwegführung uns nicht länger stört“.

Christine Manhart
„An jeder Baustelle müssen Radfahrer schieben“, ärgert sich Christine Manhart. Die Verkehrssituation für Radler in München frustriert die 30-Jährige, die sich eigentlich an Regeln halten möchte. Doch das werde ihr schwergemacht: „Bei vielen Ampeln muss man zweimal stehenbleiben, um über die Straße zu kommen und die Radwege sind viel zu eng, gerade im Sommer, wenn viele radeln.“ Auch mit den Mitnahmemöglichkeiten in den Zügen ist sie alles andere als zufrieden. „Die Infrastruktur in München wird für Autos gemacht“, fasst sie zusammen. Und jetzt möchte sie als Mitglied dagegen gern etwas tun.

Christoph Hofmann
Auch für Christoph Hofmann ist das Rad das Hauptverkehrsmittel, er radelt täglich zu Arbeit und fährt darüber hinaus viele Touren. Auch mit seiner Frau hat er schon eine Alpenüberquerung gemacht, von München nach Venedig. Der 39-Jährige will mit seinem Mitgliedsbeitrag vor allem die Lobbyarbeit stärken. „Es gibt so viele, die sich fürs Auto einsetzen, da wollte ich ein Gegengewicht schaffen“, erklärt er.

Daniel Orthofer
Auf den ADFC stieß Daniel Orthofer in Tübingen, als er dort beim Stadtradeln mitmachte. Der 27-Jährige, der inzwischen in München lebt, macht alles mit dem Rad. Deshalb ist es ihm ein großes Anliegen, die Situation für Radler zu verbessern. Denn die gefiel ihm in Tübingen weitaus besser. „Nur die Höhenunterschiede sind dort in der Stadt größer, das war schlechter als in München", sagt er schmunzelnd. Jetzt möchte er verkehrspolitisch aktiv werden und unsere Lobbyarbeit unterstützen. 

Inge Heß
Inge Heß hatte den ADFC schon lange im Hinterkopf und jetzt, wo sie etwas mehr Zeit hat, möchte sie diese ihrem liebsten Hobby widmen. „Ich bin gern mit Menschen unterwegs.“ Daher hat sich die passionierte Radlerin schon entschieden, als Tourenleiterin beim ADFC einzusteigen und beginnt schon in der nächsten Saison als Co-Leiterin. Die besten Voraussetzungen dafür bringt sie mit: mehrere Transalps und zahlreiche Radl-Urlaube liegen hinter ihr. Denn: „Rad fahren ist einfach eine schöne Geschichte.“

Brigitte und Johannes Linke
Das Ehepaar lebt im Münchner Norden, sie haben noch ein Auto, auch wenn sie es wenig nutzen. Beide fahren mit öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Rad zur Arbeit. Und auch in der Freizeit ist das Radl ihre erste Wahl. Ob Tagestouren oder der komplette Urlaub, Brigitte und Johannes Linke trifft man, wann immer sie Zeit finden, auf dem Sattel. Sie schwärmen von ihrer Fünf-Flüsse-Tour und möchten, dass auch die Bedingungen für Radler im Münchner Alltag wirklich komfortabel werden.

Mathias Schum & Christoph Schum
Mathias Schum wohnt nur einen Steinwurf entfernt in Sendling, besitzt kein Auto, hat bei unserem Infostand beim Streetlife für unsere Rad-Gesetz-Initiative unterschrieben und auch gleich eine Familienmitgliedschaft abgeschlossen, damit auch sein 14jähriger Sohn Christoph die Vorteile nutzen kann. Die Selbsthilfe-Werkstatt haben sie schon zweimal genutzt. „Da ist uns super geholfen worden“, freut sich der Vater. „Ich fahre zu 98 Prozent mit dem Rad in der Stadt, daher möchte die verkehrspolitischen Ziele des ADFC unterstützen.“

Michael Krieg
Fünf verschiedene Räder nennt Michael Krieg sein eigen und zählt sie gleich auf: ein Klapprad, ein Mountainbike, ein „Schlampenradl“ für Kurzstrecken, ein Besucherrad und sein Dreirad-Lasten-Pedelec, für dessen Anschaffung er als Einzelunternehmer eine Förderprämie von der Stadt bekam. Der Messe- und Ladenbauer schätzt daran vor allem, dass es wenig Platz braucht in der Stadt. Denn Parkplätze sind rar, aber die Radwege längst nicht so ausgebaut, wie er sich das wünschen würde. Grund genug für ihn, in den ADFC einzutreten.

 

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