Den Umstieg aufs Rad fördern – mit guten Fahrradabstellanlagen

Pressemitteilung

Zum Weltfahrradtag am 3.6. fordert der ADFC München attraktive
Radabstellplätze an Bahnhöfen und wichtigen Zielorten in München

U-Bahnhof Kieferngarten mit überdachter Radabstellanlage und Radständern. Foto: Traudl Schröder

München, 30.05.2018 – Am kommenden Sonntag ist erster UN-Weltfahrradtag. Die Vereinten Nationen (UN) haben in einer Resolution den 3. Juni als jährlichen Weltfahrradtag ausgerufen und alle Mitgliedstaaten aufgefordert, den Radverkehr zu fördern.

Wer in der Landeshauptstadt München aufs Rad umsteigen will, wird oft bereits durch fehlende Radparkplätze ausgebremst. Radfahrende sind darauf angewiesen, dass sie ihr Radl abstellen können, ohne dass es anderen im Weg steht, gestohlen oder beschädigt wird. In München stellt das ein Problem dar. Martin Glas, Vorstand des ADFC München, erklärt: „Wir wollen, dass Fahrräder einfach und sicher geparkt werden können. Gute, komfortable und sichere Radabstellanlagen sind überall Mangelware, besonders an Bahnhöfen wie dem Hauptbahnhof und dem Ostbahnhof. Dort und anderswo brauchen wir gute Abstellmöglichkeiten."

Bedarfsorientiertes Angebot schaffen
Deshalb fordert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club München, dass an Bahnhöfen sowie allen verkehrswichtigen Haltestellen ausreichende und überdachte Radabstellanlagen errichtet werden. Die Stadt München soll mit gutem Beispiel vorangehen und ein bedarfsorientiertes Angebot mit möglichst vielen Stellplätzen an verschiedenen Zielen schaffen. Attraktive Rad-Stationen mit Fahrradparkhaus und -werkstatt sowie weiteren Serviceangeboten sollten am Hauptbahnhof und am Ostbahnhof Standards setzen und im nächsten Schritt für andere hoch-frequentierte Haltestellen und Orte umgesetzt werden. Nur so kann der wachsende Radverkehr bewältigt und der Umstieg aufs Rad gefördert werden – schließlich ist das Rad das umwelt-freundlichste, kostengünstigste, platzsparendste und schnellste Verkehrsmittel in der Stadt.

Ein Rad-Gesetz für Bayern
„Maßnahmen für den Radverkehr zählen zu den freiwilligen kommunalen Aufgaben. Das ist ein Problem, denn so kann jede Kommune nach Kassenlage und eigenem Ermessen entscheiden, ob und wie sie Radinfrastruktur baut und pflegt und wie sie darüber hinaus den Radverkehr fördert“, erklärt ADFC-Landesvorsitzende Bernadette Felsch. Mit der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ fordert der ADFC Bayern deshalb einen verbindlichen rechtlichen Rahmen für gute Radabstellanlagen sowie für die Verdoppelung des Budgets für die Radverkehrsförderung. Alle Forderungen der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

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