ADFC München begrüßt Pop-up-Radwege

Der Stadtrat will heute die Errichtung mehrerer temporärer Radwege beschließen, um auf den stark erhöhten Radverkehr während der Corona-Pandemie zu reagieren. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) München freut sich über diese Initiative von SPD/Volt und Grünen/Rosa-Liste, die eine erste schnelle Verbesserung für Radler:innen darstellt, mahnt aber dauerhafte Lösungen an.

München, 27.5.2020 – Während der Corona-Pandemie hat sich der Radverkehr in München um bis zu 25% erhöht – trotz Home-Office und weitestgehend geschlossener Schulen und Unis. Daher ist es dringend nötig, Radfahrer:innen mehr Platz einzuräumen, damit sie sicher unterwegs sein können. Das hatte der ADFC München am 20. Mai bei einer Aktion mit der Einrichtung eines Pop-up-Radwegs auf der Zweibrückenstraße eindrücklich demonstriert.

Die heute zu beschließenden temporären, auf Fahrspuren markierten Radwege in der Rosenheimer Straße, der Zweibrückenstraße, der Elisenstraße, der Gabelsbergerstraße und der Theresienstraße schaffen nun eine erste schnelle Verbesserung an diesen gefährlichen Strecken, die der ADFC seit langem beanstandet.

Andreas Groh, 1. Vorsitzender ADFC München, erklärt: „Wir freuen uns sehr über diese Initiative und danken allen, insbesondere den Stadtratsfraktionen von SPD und Grünen sowie unserer Stadtverwaltung, die sich hierfür in den letzten Wochen eingesetzt haben. An diesen Straßen fordern wir schon seit langem sichere, breite und durchgängige Radwege. Mit temporären Pop-up-Radwegen kann die Sicherheit der Radler:innen schnell verbessert werden. Im nächsten Schritt müssen nun dauerhafte Lösungen gefunden und realisiert werden. Aufgrund der notwendigen größeren baulichen Veränderungen können zudem etliche wichtige Radverkehrsverbindungen, wie die Isarparallele, die Ludwig-/Leopold- oder die Lindwurmstraße leider nicht als Pop-up-Radwege realisiert werden. Auch hier müssen zeitnah andere Lösungen gefunden werden.“

Weitere Informationen:
https://www.adfc-muenchen.de/aktuelles/adfc/ansicht/coronasichere-rad-und-gehwege-jetzt/

Hinweise für Redaktionen

Bildmaterial von der ADFC-Aktion „Errichtung eines Pop-up-Radweg in der Zweibrückenstraße" finden Sie im Anhang.
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Martina Tollkühn
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Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, davon mehr als 29.000 in Bayern und über 8000 in München, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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