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Vom Marienplatz zur Post am Färbergraben und ... |
Auf dem Weg vom Marienplatz zur süd-östlichen Fußgängerzone oder zum Stachus fährt man nun gleich am Rindermarkt rechts weg und in die Fürstenfelderstraße, die durch ein Zusatzzeichen für Radfahrer gegen die Einbahnrichtung freigegeben wurde. An der Ecke Sattlerstraße steht dann die Entscheidung an, geradeaus bis zur Ecke Fürstenfelder- / Kaufingerstraße weiter zu fahren oder aber links abzubiegen. Entscheidet man sich für letzteres, trifft man auf den Färbergraben. Früher ging es hier nur backbords, zurück zum Rindermarkt. Doch nun hat die Stadt durch Umbeschilderung und Ummarkierung eines der drei Fahrstreifen die Möglichkeit geschaffen, bis zur Hotterstraße auch gen Westen zu fahren. Dies gilt auch für Autos, die nun aus dem Parkhaus kommend 10 Meter nach rechts und durch die Hotter-, Hacken- und Brunnstraße in Richtung Sonnenstraße / Stachus fahren können. Geradeaus bis zum Ende des Färbergrabens darf man dagegen nur mit dem Fahrrad. Dazu wurde bis zum Altheimer Eck ein Radfahrstreifen abmarkiert, der bis zum Rechtsschwenk des Färbergrabens in Richtung Jagdmuseum reicht. Die letzten Meter bis zum Beginn der Fußgängerzone, wo auch 16 neue, alltagstaugliche Velostellplätze errichtet wurden, geht es nun wieder im Mischverkehr. Damit auch jedem klar ist, wo es lang geht, hat die Stadt an der Ecke Hotterstraße / Färbergraben Hinweistafeln aufgestellt: Nach links weisen gleich zwei Schilder (für Radler und Automobilisten getrennt) in Richtung Stachus, geradeaus sind die Radlparkplätze am Färbergraben ausgeschildert.
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... von der Post zum Stachus oder geradeaus zum neuen Abstellplatz |
Einziger Wermutstropfen: Während mehrerer Testfahrten war die Ost-West-Fahrbahn im Färbergraben von Anlieferern blockiert, so dass man kurz vor der unübersichtlichen Kurve nach dem Parkhaus auf die Gegenfahrbahn wechseln musste. Hier wären stärkere Kontrollen seitens der Ordnungshüter wünschenswert. Zu prüfen wäre auch, ob man auf der gegenüberliegenden Straßenseite, wo die rechte Spur bis zur Hofstatt kaum genutzt wird, eine Ladezone einrichten könnte.
| hervorragend |
Ein langjähriger Wunsch des ADFC ist in Erfüllung gegangen. Auch bei der Ausführung hat die Stadt getan, was angesichts der beengten Verhältnisse rund um die Fußgängerzone möglich ist. Insgesamt ein äußerst hoffnungsvoller Beginn der Umsetzung der MONACO-Pläne. Nun gilt es - der Haushaltssperre zum Trotz - die übrigen Teilprojekte ebenso mustergültig zu realisieren.
Christoph Zindel-Kostelecky